Milchschlunze als Politwaffe

Man hat jetzt eine gefeierte Mode daraus gemacht, sich selbst Burger King in Großbritannien lustig dazu, wie gutbürgerlich angebracht es sei, Leute wie Nigel Farage, Tommy Robinson und Carl Benjamin mit Milchschlunzbechern zu bewerfen.

Natürlich keimt da der Gedanke auf, wie die Medien es hielten, geschähe das mit bestimmten zumal grünen Politikerinnen, und schon graust es mich fast zuerst, außer, dass das nur Grobheit und Schwachsinn nachgeahmt, dass die womöglich in Milchschlunz besser aussähen als vorher, ein besseres Bild in der Presse hätten denn je. Und das als Märtyrerinnen!

Nein, bitte, liebe Patrioten und Freigeister, tut Euch, uns, mir das nicht an!

Nein, nein, nein! Ich will keinen zukleisternden weißen Seim in deren Gesichtern sehen! Keine Fettwulst dadurch gemildert!

Da schaue ich mir doch lieber die drei Genannten an, ob mit, ob ohne Milchschlunz. Drei Familienväter, keiner wirkt heruntergekommen oder hat einen Mordsranzen oder ein verkniffenes Gesicht oder beides, ja, die Damen, die sehe ich lieber.

Leider aber muss ich befürchten, liebe Damen, dass mir so ein Bild vielleicht doch nicht erspart bleibt: Irgendeiner milchschlunzt irgendwann zurück.

Ich will das, wie gesagt, nicht sehen.

Tritt es aber ein, so bin ich gespannt, wie es genommen wird.

Von Euch wie insgesamt.

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