Madonna vergeigt es beispielhaft – Symbole vernutzt

Ich möchte insgesamt auf ein Video hinweisen, denn es ist auch zum Konflikt zwischen dem Iran und den USA sehenswert, zum Fall Strache doppelt, besonders aber gefällt mir, was Frank Stoner, danke dafür, von 8.55 bis 14 zum Auftritt Madonnas in Jerusalem sagt. Fein gesprochen. Schlussbilanz: kraftlos und einfach nur noch peinlich. Das Video unten.

In der Tat, neben ihrem äußerst peinlich schlechten Gesang, diese Überfrachtung mit Symbolen des Okkultismus ist nur noch lächerlich. Inzwischen läuft jeder Rapper mit etwa zweihundert zwischen die Pirecings platzierten Pentagrammen- und Baphomettätowierungen herum, während sie sich wechselseitig nur in Videos oder auch in echt erschießen oder mit 45ern herumwedeln, um ihre Bitches und ihr Dope herum. Das machen sie so, wie frau in den Fünfzigern ihren Spitz-BH trug und der anständige Mann einen Hut. Die meisten von ihnen haben keine Ahnung von den Kinderschänderringen in Hollywood, weshalb man sie sich einfach gegenseitig erschießen lässt, bestimmte Kreise müssen nur selten nachhelfen. Nicht so lustig ist natürlich, dass derart missratene, gewaltverherrlichende, mal wirklich frauenfeindliche Gangstermimen (viele sind echte Gangster oder mit solchen freundschaftlichst verbunden) Idole für hunderte Millionen Jugendliche abgeben, die das einfach cool finden, meist zwar nicht selbst kriminell darüber werden, viele aber in dieser Richtung gestärkt und befeuert. Zunehmend scheint es aber schon eine Szene zu geben, die sich davon absetzen will, und man höre und staune, wieder mehr singen als nur stakkatohaften Sprechgesang mit den immer gleichen abgewetzten Themen rauszuhauen.

Immerhin, entsprechende Symbole jagen der Jugend keinen Schrecken mehr ein. In Indien dreht ja auch keiner durch, nur weil dort überall Hakenkreuze hängen. Für die ist das von ewigem Alter, ganz einfach das Sonnenrad.

Insofern mögen diejenigen, die wirklich etwas damit meinen, tatsächlich okkulte Rituale durchführen, wobei es teils nicht nur so rustikal zugeht, wie wenn einer ein Huhn schlachtet, um es zu braten, sich verkalkuliert haben, denn sie haben ihre Symbole banalisiert, jeder Banause, der dazu zwei Löcher im Ohr, Innenbereifung aus Edelstahl, dass ein Zweieurostück hindurch geworfen kann, übete der Werfer nur ein wenig, trägt sie.

Was hilft es Madonna, der selbstproklamierten Kabbalistin, da noch, wenn irgendwelche Mönchssimulanten in Kutten um sie herumstehen, um ihren erbärmlich schlechten Gesang: Die Jugend hat schon Harry Potter gesehen, dazu Game of Thrones, kennt von klein auf Spiele mit den übelsten Höllenausgeburten, die es im Schießspiele zu erledigen gilt. Also, dass Madonna diesen völlig missratenen Gig wohl nur noch für andere Schindmähren wie eine Clinton aufgelegt hat. Außer ein paar alten Freimaurern, die sich an sowas immer noch aufgeilen können.

Wenn man so will ist das eine Art symbollogischer Zangenbewegung, zwar so gewollt, meines Erachtens aber aus dem Ruder der Initiatoren: Höchste Machtkreise zieren sich mit denselben Symbolen wie eifrig selbsterklärte „thugs“, also etwa Straßenräuber, üble Luden, Krawallmacher, Lumpen, schmutzige Dealer, kurzum alles, was man früher loses Gesindel geheißen hätte und entsprechend auch angesehen und behandelt. Und da es nun viel mehr von jenem losen Gesindel gibt als Madonnas und Hillarys, viele auch, die dem nur symbolisch nacheifern, sonst brav was lernen oder zur Arbeit gehen, ist die Bildmacht von mottenzerfressenen Schabracken wie Madonna schon reichlich abgewatzt und wirkungslos.

Zumal, es macht nicht böse, sich mit dem Pentagramm, dem Hexagramm, der Swastika oder auch der Kabbalah oder Runen insgesamt zu beschäftigen. Kann sehr wohl das Denken anregen und zum Weltverständnis beitragen. So, wie wenn man sich mit den Platonischen Körpern und dem Goldenen Schnitt befasst, der ja im Pentagramm exakt abgebildet. Ebenso steht es mit der Zahlensymbolik, die damit verwoben.

Am Ende fangen irgendwelche etwas gesetzter gewordene, überlebt habende Rapper noch damit an, sich ernsthaft für das zu interessieren, was auf Bestellung in ihr Gesicht und auf sensiblere Teile genadelt, fangen an, Kabbalah und Runen zu studieren, die ganze okkulte Geschichte nicht nur des Abendlandes. Mag sein, da fangen welche an, sich über die Freimaurer kundig zu machen, Chabad Lubawitsch, Skull & Bones, lauter sone Sachen.

Gut, da fabuliere ich ein wenig, indes habe ich dies Interesse schon teils erlotet. Und wehe, man stelle sich mal vor, so ein alter Rap-Multimillionär stößt auf mich, bezahlt mich anständig, damit ich ihn ein wenig einweihe. Und dann schickt er mir Kollegah, der wiederum weitere Kollegahs. Fürchterliche Vorstellung, das.

Nun, Madonna jedenfalls wird so eine miese Show wohl nicht mehr abziehen dürfen. Denn das war auch von jedem professionellen Standpunkt her so unterirdisch, dass nicht einmal Multikultipresse mehr viel Gutes daran zu finden sich verwagte.

Ein Stein ist damit herausgebrochen. Mit Symbolwirkung.

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