Kumulation von Traumata

Ich denke, man setzt jetzt auf das Kumulieren von kleinen Traumata.

Erst kürzlich wuk mich einer, der immer von wesentlichen, heftigen Traumata, die den Menschen konditionieren könnten, ausging, sozusagen auf, besser, er lenkte mich erst recht auf diese Sache: nämlich dass es auch die Summe vieler kleiner Traumata sein könne, die einen gefangen nähme.

Und ist das nicht, indem man verstanden hat, wie die Menschen aus Krieg und harter Not immer wieder aufstehen, genau das, was jetzt angesetzt?

Man macht einen schlüpfrigen Witz, und es gibt mächtig einen auf den Deckel. Mann hat sich nicht nur für seinen Pimmel zu schämen, auch für sein schäbiges Chromosom. Ist man weiß, so gehört man zur bösen Rassistenrasse. Will man sich nicht korangemäß unterwerfen oder umbringen lassen, so ist man ein Hasser, Rassist sowieso. Will man als Weißer eigene Kinder, so ist man nochmal Rassist und ein Klimaschänder dazu.

Isst man ein Schnitzel, so ist man ein Tiermörder und Aasfresser. Will man nicht für Millionen junger fremder Männer aus aller Welt zahlen, ist man ein Nazi.

Hält man den Fortpflanzungsfall für den glücklichen Normalfall, so ist man ein Homohasser. Will man reden, wie es die Sprache gewachsen hergibt, so ist man ein faschistoider Ewiggestriger. Glaubt man den gesuchten und herbeigelogenen Opferrollen nicht, so ist man selber ein struktureller Vergewaltiger. Steht man für Redefreiheit, so will man damit nur noch mehr Hass verbreiten.

Will man sich nicht von Internationalsozialisten enteignen lassen, so ist man ein Nationalsozialist. Und will man die Netzoligarchen auf Redefreiheit verpflichten, so gefährdet man ganz plötzlich die demokratische Ordnung, indem man die unternehmerische Freiheit einschränken will.

Ja, es ist kafkaesk.

Man kann und darf erst das nicht, dann noch etwas, und nochwas, und man merkt es gar nicht, bis dass man gar nichts mehr darf und zumal kann.

Zermürbung auf allen Ebenen. Der Mensch kann ohne Schmerzphon nicht einmal mehr auf den Abtritt, wo er hofft, bald 5G vorzufinden, damit man auch noch weiß, was er sich reintut, während er scheißt.

Andererseits, diese Art der Reizdemütigung hat inzwischen schon viele auf einige Zusammenhänge gebracht, sie mögen ihre Fesseln je nicht schon zu sprengen wissen, wo an einigen Stellen böse Bande aber sitzen, das ist schon erkannt. Wer Sinniges tun will, der sorge hier für noch mehr Aufklärung.

Kulturmarxismus“ nennen es manche, was da getrieben, ja, es hat Ähnlichkeiten und Anlehnungen, doch geht es viel weiter.

Letztlich geht es darum, dass der Einzelne noch nicht einmal Halt in seinem Kombinat, seiner Kolchose, seiner Partei, oder auch in seiner geheimen Haltung wider die Partei hat, sondern gar keinen mehr.

Wie ein Zuchttier im Büro, hernach etwas Fitness, immer in Angst, höchstens ein Terrarium als Nachwuchsstation, fickrig ansonsten, wer doch einmal anrufen werde, und reden wolle, nicht nur Instafuck, Kurzbackfuck, Rapshit.

Man hat aber ein hohes Potential erzeugt, so. Wenig genügt, und es mag sich drehen.

Ein paar Funken Erkenntnis mögen genügen.

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