Gescheit daneben

Vernunft kommt von Vernehmen.

Ratio von Grund und Sinn.

Was nun, wenn nicht nur, wie immer, vieles noch nicht erklärbar, sondern wider das, was einem unmittelbar geschieht, nicht die beharrlichste Vernunft  weiterhilft, man kaum einem auch nur davon erzählen kann?

Wähnt man, unter einem gezielten, irgendwie koordinierten Angriff zu stehen, so weiß man natürlich, dass man zu viel rausschwätzen und als Verrückter darob auffallen soll, womit der Fall quasi schon gegessen.

Was nun, man wird, wie gewünscht, etwas sonderbar, aber ganz anders als ausgerechnet?

Will heißen: Hat man es mit es mit zu vielen Zufällen zu tun, als dass die insgesamt noch welche sein könnten, so mag es nicht der schlechteste Weg sein, selber auch unberechenbarer zu werden.

Das mag wenigstens andere Zufälle schaffen, damit mehr Erkenntnis über das Wesen der Zufälle. Gibt es tatsächlich berechnende Mächte, die an den Zufällen drehen, so wird man ihre Vorgehensweise besser untersuchen können, den Umfang ihrer Macht, und, bestenfalls, gar Wappnung daraus gewinnen.

Das Ganze ist natürlich ein gefährlicher Selbstversuch. Man ist immer wieder so, wie man normalerweise nicht wäre. Das ist anstrengend und kann leicht auf schwere Abwege führen.

Andererseits, gibt es Bösewichter, die einiges vom Zufall in der Hand haben, so erschwert das deren Werk. Denn sie wissen viel weniger noch als vorher, was man als nächstes tun oder hinschreiben wird.

Im guten Falle kommen sie mit den Zufällen nicht mehr nach, verheddern sich selbst darin.

Im besten Falle kommt alles raus.

Nachtrag

In gewisser Weise gilt es, die Zeit umzudrehen.

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