2 Antworten auf „Von der Last der Geheimnisse“

  1. Das liegt in deren Natur, welche von der Masse verkannt und durch alte, wie neue Geschichten schöngeredet: Sie sind meist eben nicht teilenswert und nur in den seltensten Fällen des Teilens verboten. Man verzichtet aber freiwillig drauf. Die Strafe, selbst auferlegt.
    Aber oft besser so.
    Man sollte das Geheimnisse-Machen vermeiden.

    1. @ Thomas

      Wie von Dir kaum anders zu erwarten, so knapp wie tiefgründig: In der Tat sollte man das Geheimnisse-Machen vermeiden. Auch dem Rest stimme ich zu.
      Was aber, wenn man gar keine Geheimnisse macht, sondern schlicht auf Erkenntnisse stößt (ich meine jetzt nicht die allfälligen Geschichtslügen), die man im Grunde teilen sollte, zur öffentlichen Diskussion stellen, sich aber zumindest noch nicht traut?

      Nachtrag

      Ich meine damit natürlich Erkenntnisse, die man für von allgemeiner Wichtigkeit hält. Solche, die durchaus auch bei anderen vorliegen mögen, die, wie man meint, aber nicht zum Nutzen der Menschheit tabuisiert oder schlicht verschwiegen.

      Nachtrag (II)

      Von einem dieser „Geheimnisse“ habe ich sogar einmal einem jungen Mann (30 ist für mich inzwischen jung) in der Kneipe erzählt, und dem fiel das Gesicht aus dem Gesicht. Der ist, auch wenn etwas internationalsozialistisch gewirkt, sonst keineswegs ein Blöd.
      Schriebe ich das aber hier hin, ich erntete vermutlich bestenfalls Spott, eher noch Verachtung und Hass.

      Nachtrag (III)

      Sobald ich meine, es mir leisten zu können, wie weiland ein Nietzsche aufzutreten, werde ich hier – oder, wenn gesperrt, anderwo – deutlich dazu.

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