Morden im Film regelmäßig „nichts Persönliches“

Entweder ist das mal wieder eine zufällige Häufung, oder doch ein Zeichen der Zeit.

Schaue ich mir des Abends bei meinen Lederarabeiten oder auch nur beim Sinnieren einen Krimi an, so sagt der Killer zu seinem Opfer vor dem finalen Schuss regelmäßig: „Nothing personal.“ Oder eben: „Nada personal“ beziehungsweise „nichts Persönliches.“

Diese Standardformel scheint sich in einen Großteil der diesbezüglichen Streifen der letzten zwanzig Jahre eingenistet zu haben wie die Ameisen im Faulholz im Lenz. Man hält das wohl für so originell, dass man es dauernd wiederholt.

Ich werde Hollywood hier jetzt nicht für Umme Verbesserungsvorschläge, wenigstens andere Volten und Varianten bringen, obzwar oder gerade da mir diese Redundanz schon etwas armselig erscheint.

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