12 Antworten auf „MK Ultrastik“

  1. Ja und nein. Es hängt von den Grundüberzeugungen ab. Gewöhnlich ist es so, wie Du beschreibst und es ist nur ein Positivieren ungeliebter Zustände (und ein Mittel der Manipulation des Globalen Räubers). Wenn aber die Überzeugungen (Glaubenssätze) bereinigt und dadurch die Ängste neutralisiert sind, geschieht positives Denken auf natürliche Weise. Kein Drama ist mehr notwendig.

    PS: Der Globale Räuber habe ich von Valeriy Pyakin kopiert, der die Kabale „Globaler Prädiktor“ nennt.

    1. @ Hugin

      Vom Begriffe „Glaubenssätze“ halte ich wenig bis nichts. Ich halte ihn für irreführend.
      Gleichwohl gefällt mir, dass Du ja und nein sagtest. Bist wohl einer, der das versteht.
      Und selbstverständlich denke ich lieber positiv als negativ. Jeder, der lesen kann, wird das hier sehen.
      Besonders freue ich mich, dass mal wieder ein vermutlich echter Mann hier kommentiert. Nicht, dass ich grundsätzlich gegen die hier manches Mal recht biestig auftretenden Weiber etwas hätte.
      Siehe dazu meinen ebichten Rückkommentar an Gigi.

    1. @ Gigi

      Mein Genack ist fast so offen wie manchmal, besonders morgens, meine Hose und daraus mitunter etwas dazu hart von noch etwas.

  2. Glaubenssatz ist kein idealer Begriff, ich weiß. Aber Überzeugung trifft nicht ganz die Wucht, mit der ein Glauben agiert. Und quasi alles ist Glauben auf dieser Welt, wenigstens so lange man keine direkte Einsicht hat. Solltest Du ein besseres Wort kennen, nur her damit.

    1. @ Hugin

      Du hast den Begriff natürlich übernommen. Kein Problem damit.
      Ja, direkte Einsicht, um da entlang fortzusetzen, messe ich mir nicht so einfach zu. Aber doch, dass ich von Glauben vollkommen vorsätzlich so weit abgekommen, wie es nur bislang gelang.
      Ich halte Glauben für das schlimmste Verhängnis. Ich weiß nicht, wie es mit einem erbärmlichen echten Sterben ist, vermute aber, es macht wenig Unterschied. Außer, dass das Sterben endgültiger sein mag als jenes vermaledeite Glauben.
      „Überzeugung“?
      Schon besser.
      Habe ich mich durch Konfuzius, Seneca, Cervantes, Schiller und Nietzsche „überzeugen“ lassen, wenigstens bezüglich einiger Dinge: so fühle ich mich nicht entfernt so elend wie beim Glauben.
      Ich kann sogar Gefallen daran finden.
      Wieso sollte ich nicht lernen wollen?

  3. „Ich halte Glauben für das schlimmste Verhängnis.“

    Auch hier ja und nein. Die Glaubenssysteme, die von Anderen entworfen werden und mir oder auch größeren Teilen der Gesellschaft aufgedrängt werden, sind, zumindest in der bisher bekannten Geschichte, extrem schädlich. Sie sind sogar eine Art Geisteskrankheit. Bemerkenswert ist, dass viele intelligente Leute nicht nur an Religionen glauben, sondern auch an politische Systeme (u.a.), wobei beide – und das kann man mit bloßem Auge erkennen – sehr, sehr feindlich sind, nicht nur für Menschen, sondern für die ganze Natur.

    Aber die Natur der Glaubenssysteme ist es, dass alle Widersprüche ausgeblendet werden und man buchstäblich nur sieht, was man glaubt, denn die Logik ist ebenfalls eingebaut. Die ganze Propaganda und auch die Werbung zielen genau darauf.

    Wenn man das weiß, kann man sich selber einen oder mehrer Glauben geben, im Sinne von Theorien, die einem selber gefallen und die man als produktiv erkennt. Dann ist das Glauben einfach ein Werkzeug, ein Filter, den man benutzt. Es ist natürlich immer ein Mechanismus des Bewusstseins, egal, was man damit macht. Also warum es nicht so einsetzen, wie es einem selber gefällt.

    „Dir geschieht nach deinem Glauben“ (Jesus). Das stimmt. Jesus hat viele Mechanismen des Bewusstseins aufgezeigt. Er kann nichts dafür, dass die Kirche sie ins Gegenteil verkehrt hat. Aber mit souveränen Menschen kann man halt kein Geld einstreichen.

      1. @ Hugin

        Das noch spontan: Hätten wir alle Genderastenstudiestunten von den Unis verbannt. wo wolltest Du am liebsten Phlilosophie lehren?

        1. @ Hugin

          Später vielleicht gründlicher. Ich vergaß aber zu erwähnen, das hätte gleich dazugehört, dass ich das Hoffen für den üblen Geschwister des Glaubens halte.

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