Danke SPD!

Laut Professorinnenuni Leipzig für die Ebert-Stiftung für die SPD glaubt gut die Hälfte der Deutschen an Verschwörungstheorien. Also etwa daran, dass Geheimorganisationen wesentlichen Einfluss auf die Politik nähmen. Sehr schlimm das, sagt frau.

Nun, ich finde es auch nicht gerade überwältigend, dass sich lediglich die Hälfte unseres Volkes etwa nur der jahrhundertealten Machenschaften von und durch Freimaurerlogen weltweit ansatzweise bewusst, denn es müssten sich alle, bis auf ein paar Deppen, die nicht zählen, dessen gewahr sein.

An unseren Schulen wird davon aber nie etwas erzählt, und jeder, der eine Großloge oder auch einen besonderen Verein wie Skull & Bones für mehr als nur etwas schrullig-drollige Veranstaltungen hält, der gehört wohl zu jenen bedenklichen Paranoikern, die man nun schon – leider nur – zur Hälfte ausgemacht haben will.

Womit immerhin schon diese Hälfte auch wenig Grund sehen wird, SPD zu wählen, denn eine Partei, die einen zum Deppen erklärt, weil man für fünf Pfennige selber lesen und denken kann, die wird man eher schwerlich wählen.

Aber immerhin, ich will es ja auch nicht runterreden.

In einem Land, in dem es durch die Leipziger Sozihennenlinse gesehen gut 50% Verschwörungstheoretiker gibt, da lebe ich doch viel lieber, als wären es nur schäbige 20 %, hiemit so viele wie bei Glück noch für die SPD.

Es ist ja noch viel mehr an dieser neuen „Studie“ zum Lachen. Zumal, weswegen man – sehr ungefähr, irgendwie im Abschätzungsmix – als rechtspopulistisch oder gar rechtsextrem eingestuft wird. Ein echter Heuler. In den Kommentarsträngen von welt.online und faz.net dazu findet man sehr treffliche Urteile. Auch zum Thema Recht und Gesetz. Wer dazu ja sagt, der ist rechts.

Ich denke, die SPD hat mit dieser Schmierenkomödie, notdürftig verlarvt als „Studie“, ihre eigene Weltsicht und Stoßrichtung wunderschön zutage gebracht.

Für die Leipziger Uni ist das natürlich auch ein Aushängeschild der besonderen Art. Bei uns gibt es xenophilen, homophilen, islamophilen, femophilen germanophob naturreinen Hennenseich. Die Uni steht damit deutschlandweit noch vor Köln heraus, muss keinen Vergleich mit einer der großen progressiven angelsächsischen Einrichtungen scheuen. Wer fragt schon noch nach dem Thomanerchor? Gewandhausorchester oder was? Heute will die Welt Hennenseich, und den liefern wir, satzungsgemäß, wie bestellt.

Vermutlich wird die Leipziger Uni eine Menge an Fördergeldern einsammeln, über die im Zusammenhang vermutlich bereits geflossenen hinaus, es wird Sponsoren hageln ohne Ende. Immerhin ist es ja durchaus interessant, zu wissen, bei welcher Uni von Weltruf man sich welche Hennenseichstudie sehr zuverlässig und preiswert kaufen kann.

Das ist allerdings die optimistische Sicht. Denn es könnte der Zenit der Hennenseichiade auch schon überschritten sein, und damit gibt es vielleicht doch nicht immer noch mehr Zaster für diesen Irrsinn.

Man wird sehen.

Danke, SPD.

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