Danke SPD! (II)

Kommt zusammen“

Sahe ich von der SPD als Leitspruch zur anstehenden Wahl.

Alle, die nicht punktgenau in einer regulären Vögelei, möglichst mit Kulturbereicherern beziehungsweise Übergoldstücken, sollen sich wohl gleichzeitig für die SPD einen runterholen, die Finger leidlich an der Hose abgewischt, noch den Zettel ins linke EU-Loch tun.

Deutsche Arbeiter und Angestellte verraten durch und durch, das Vaterland sowieso, ein verfaulter Haufen, verlogen in allem, und damit ist ihm und seinen Hennen auch zu wünschen, dass er zwischen den anderen Volksverrätern von Grünen und FDP und Union als erster bis auf einen grausen Rest aufgerieben wird.

Die SPD sollte sich überall ernstlich um die Fünfprozenthürde Gedanken machen müssen, das wäre bestimmt ein Fortschritt für die innerparteiliche Diskussion und deutlichere Positionierung. Das wäre vermutlich auch eine gute Sache für Deutschland.

Erginge es der FDP dann doch auch wieder ähnlich, was zwar kurzfristig nicht wahrscheinlich, aber mittelfristig keineswegs auszuschließen, umso besser für Volk und Vaterland.

Vermutlich, oder aber eben auch nicht.

Es zwänge immerhin Grüne und Union zum Offenbacher: Sie müssten im wesentlichen zusammen die Bundesregierung stellen. Viel dafür fehlte ja schon einmal nicht.

Aber ich verlor die arme alte SPD aus dem Blick.

Sie sieht, so wie es steht, halt wie das nutzloseste zerfaserte Stück Aufwischlappen aus, das man dann endlich aus Mitleiden doch in die Entsorgung gibt.

Hätte ich nicht wollen Pferdeliebhaber nicht beleidigen, achwas, früher hätte man von einer Schindmähre gesprochen. Reif für schwere Wintersuppen und den Abdecker.

Mit einem zerzausten heruntergekommenen alten Köter hätte man sie vielleicht nicht verglichen, und zu Gäulen wie Lappen und Kläffern angebracht, dass doch noch viele da sehr gutes Geld verdienten und der ganze Puff auch noch ganz schön was auf der hohen Kante habe.

Ja, das ist richtig, liebe SPD, aber das ist alles sehr schnell weg.

Merkt die Jugend, dass die Alten jetzt selber schon das „Ersparte“ vervespern, weil nicht mehr so viel reinkommt, so bleiben all die Jungturbos mit drei Milliarden Mbit zuhause wo nicht zuhause, gehen zu jedem anderen Bordell in der Stadt. Derer gibt es immerhin noch vier.

Ja, je mehr ich mich ins Vergnügen schreibe: Es erscheint nur logisch, es wäre nur allzu folgerichtig, würde die SPD jetzt ritzeratze schabekratze nach und nach geführt ans Endabkratze.

So viel faules Fleisch und so viele Geier drumherum! Es bekommen ja sogar die von der AfD, soweit man sie fliegen sieht, sie fliegen dürfen, wie man hört immer größere Stücke auch davon ab!

Die Linkspartei, die Grünen, die Union und die AfD fressen alles weg, selbst die FDP bekommt noch einen Happen davon.

Aber vielleicht geschieht ja ein Wunder, zu hoch gegriffen, irgendwas, und die anderen machen so viel mehr Fehler als die Blindschleichen und Volltrottel bei der SPD (Schröder halte ich nicht einmal für einen Halbtrottel, Gabriel aber doch, und Schulz für einen ganzen), dass sie sich in einem halben Windschatten der Lügen und weiteren Zumutungen doch wieder vergleichsweise berappeln kann.

 

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Deutscher Kryptofaschimus gegen Migranten

Der Gipfel der fremdenfeindlichen, rassistischen, islamophoben Verfolgung von Migranten und Ausländern insgesamt besteht darin, dass sie alle wenigstens ein bisschen Deutsch lernen müssen, um angenehmer durchzukommen. Der kryptofaschistische deutsche Staat ist einfach nicht willens, überall alles in allen Sprachen hinzuschreiben und am Bahnhof anzusagen.

So muss selbst der brave moslemische Liebhaber der leistungslosen Allausstattung im ungläubigen, sündhaften Abendland etwas kulturellen Tribut entrichten, da selbst manche hilfreiche Sozenwillkommutti weder Arabisch spricht noch Paschtu, das eigene Englisch auch nicht so recht entwickelt.

Es ist eine veritable Versklavung durch die deutsche Sprache. Mit der Zeit lernen Ali und Kwabembe, ohne es noch recht zu merken, das ist ja das Hinterlistige an dieser Indoktrination, was sage ich, Gehirnwäsche, immer mehr Wörter und Wendungen in deutscher Sprache und mit der hier dazu immer noch vorhandenen Bedeutung.

Die wissen bald gar nicht mehr, wie sie mit Begriffen wie „Liebe“, „Freiheit“ und gar „Denken“ umgehen sollen. Die Ungläubigen gehen ganz einfach völlig anders damit um, verlangen gar, dass man Verständnis dafür habe.

Alle nichtweißen Lieben dieser Welt werden so deutsch faschistoidisiert. Glasklar.

Nur noch die Frage, wer das Programm so elegant zu tarnen wusste und damit wohl auch eigentlich dahintersteckt.

Berlin hat für eine derartige Verschwörung schon lange nicht mehr hinreichend eigenes Gewicht, also muss sie wohl von der EU ausgehen.

Wo man ja immerhin weiß, dass die Altdeutschen mit all diesen Traumatisierten auch nicht besonders gut wegkommen werden, denn mindestens versorgen müssen sie die meisten.

Man hat traumatisierte Migranten und genervte Deutsche.

So hat der Michel nicht so leicht Zeit und Kraft, schon wieder frech zu werden, indem er seine Rechte fordert.

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Nichttun als Haupttugend

Ich habe auf das Phänomen schon früher aufmerksam gemacht, will es heute noch einmal angehen.

Mir scheint, dass es in den letzten Jahren massiv ausgegriffen hat, sich ein reines Nichttun oder eine Ablehnung von etwas angeblich Verwerflichem als herausragende Tugend anzurechnen, öffentlich und demonstrativ.

Nun, ich wähle ganz bestimmt nicht die Grünen, mag keinen zerkochten Rüben- noch Kürbismatsch noch Tofu, doch wie könnte ich mir eins davon als Tugend anrechnen?

So, wie viele sich es als Tugend wähnen, kein Fleisch noch gar irgendein Tierprodukt als sittsam anzusehen, die AfD bestimmt nicht zu wählen, Trump scheiße zu finden, kein „Antisemit“ zu sein, bestimmt nicht, erklärte Judenfeinde dabei ebenfalls nicht abzulehnen.

Normalerweise, die hiesige Leserschaft wird es verstehen, ist es zwar tugendhaft, verschiedenste Schweinereien, selbst brächten sie Geld und Prestige, nicht mitzumachen, selbst auf schweren eigenen Nachteil hin, bis hin zur Verfolgung.

Gleichwohl ruht der Tugendbegriff von alters her mindestens gleichgewichtig, eher übergewichtig, auf dem echten Tun, statt des Abtuns, Nichttuns, Nichtmittuns.

Also, ob man wirklich Voranbringendes ins Werk setzt, auch und eben redliche Rede redet, geradesteht, auch, wo es nottut, haltlosen Schwätzern wie schlimmen Demagogen das Wasser abgräbt, dabei auch Vorschläge hat, wo was wie zu verbessern sei.

Ich fahre keinen Diesel! Ich kaufe nichts von Nestle! (Ich schon, den Diesel zwar nicht, aber ein bestimmter Senf von Nestle schmeckt mir einfach zu gut.) Ich bin kein alter weißer Mann! Ich bin stolz darauf, die Migrantenschinderpartei CDU nie gewählt zu haben! Und wie stolz bin ich erst darauf, dass ich keine biodeutschen Kinder in die Welt gesetzt habe, mehr von dieser Rassistenpest! Wie schön, dass ich nicht braun bin! – Äh, ich meine natürlich im Sinne der Nazis. Ich bin ja auch nur eine Frau, sozusagen, und dafür, dass ich weiß bin, kann ich nichts. Das waren meine Eltern.

Nein, ich werde mich nicht bewegen, um einen etwas strafferen Po zu bekommen und weniger Schwimmring um die Hüften, damit irgendwelche Scheißmachos mehr hinglotzen und auch noch meinen, ich täte das für sie. Ich werde allenfalls ein bisschen weniger Nutella essen, und so. Das sehe nur ich. Schlanksein für diese missratenen Arschlöcher, so weit kommt es noch!

Vielleicht binde ich mir draußen jetzt auch ein Kopftuch um, damit sie nicht nur sehen, wie fett ich bin, sondern obendrein denken, ich sei Mohammedanerin. Dann werden sie nur noch kurz hinschauen, diese blonden, weißgesichtigen Dummbocksfratzen.

Ja, und damit lehne ich es auch ab, weniger Nutella zu essen. Was soll das? Wie weiblich unterdrückt muss man sein, um weniger Nutella essen zu wollen?

Ich bin gegen alle Unterdrücker, und darauf bin ich stolz.

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Danke SPD!

Laut Professorinnenuni Leipzig für die Ebert-Stiftung für die SPD glaubt gut die Hälfte der Deutschen an Verschwörungstheorien. Also etwa daran, dass Geheimorganisationen wesentlichen Einfluss auf die Politik nähmen. Sehr schlimm das, sagt frau.

Nun, ich finde es auch nicht gerade überwältigend, dass sich lediglich die Hälfte unseres Volkes etwa nur der jahrhundertealten Machenschaften von und durch Freimaurerlogen weltweit ansatzweise bewusst, denn es müssten sich alle, bis auf ein paar Deppen, die nicht zählen, dessen gewahr sein.

An unseren Schulen wird davon aber nie etwas erzählt, und jeder, der eine Großloge oder auch einen besonderen Verein wie Skull & Bones für mehr als nur etwas schrullig-drollige Veranstaltungen hält, der gehört wohl zu jenen bedenklichen Paranoikern, die man nun schon – leider nur – zur Hälfte ausgemacht haben will.

Womit immerhin schon diese Hälfte auch wenig Grund sehen wird, SPD zu wählen, denn eine Partei, die einen zum Deppen erklärt, weil man für fünf Pfennige selber lesen und denken kann, die wird man eher schwerlich wählen.

Aber immerhin, ich will es ja auch nicht runterreden.

In einem Land, in dem es durch die Leipziger Sozihennenlinse gesehen gut 50% Verschwörungstheoretiker gibt, da lebe ich doch viel lieber, als wären es nur schäbige 20 %, hiemit so viele wie bei Glück noch für die SPD.

Es ist ja noch viel mehr an dieser neuen „Studie“ zum Lachen. Zumal, weswegen man – sehr ungefähr, irgendwie im Abschätzungsmix – als rechtspopulistisch oder gar rechtsextrem eingestuft wird. Ein echter Heuler. In den Kommentarsträngen von welt.online und faz.net dazu findet man sehr treffliche Urteile. Auch zum Thema Recht und Gesetz. Wer dazu ja sagt, der ist rechts.

Ich denke, die SPD hat mit dieser Schmierenkomödie, notdürftig verlarvt als „Studie“, ihre eigene Weltsicht und Stoßrichtung wunderschön zutage gebracht.

Für die Leipziger Uni ist das natürlich auch ein Aushängeschild der besonderen Art. Bei uns gibt es xenophilen, homophilen, islamophilen, femophilen germanophob naturreinen Hennenseich. Die Uni steht damit deutschlandweit noch vor Köln heraus, muss keinen Vergleich mit einer der großen progressiven angelsächsischen Einrichtungen scheuen. Wer fragt schon noch nach dem Thomanerchor? Gewandhausorchester oder was? Heute will die Welt Hennenseich, und den liefern wir, satzungsgemäß, wie bestellt.

Vermutlich wird die Leipziger Uni eine Menge an Fördergeldern einsammeln, über die im Zusammenhang vermutlich bereits geflossenen hinaus, es wird Sponsoren hageln ohne Ende. Immerhin ist es ja durchaus interessant, zu wissen, bei welcher Uni von Weltruf man sich welche Hennenseichstudie sehr zuverlässig und preiswert kaufen kann.

Das ist allerdings die optimistische Sicht. Denn es könnte der Zenit der Hennenseichiade auch schon überschritten sein, und damit gibt es vielleicht doch nicht immer noch mehr Zaster für diesen Irrsinn.

Man wird sehen.

Danke, SPD.

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Notre Dame brannte (II)

Das Neueste ist die Zigarettenkippe eines Arbeiters, der widerrechtlich geraucht hat. Kurzschluss am Kranmotor wird angebracht. Von der Holzsstaubexplosionsvariante habe ich einstweilen nichts mehr gelesen oder gehört.

Ansonsten melden sich immer mehr Experten und sagen wie ich, dass altes Eichenholz nicht so leicht brennt und eine erhebliche starke Zündquelle notwendig gewesen sein müsse.

Derweil gab es oben laut Restaurationsfirma keine Schweißarbeiten und keine Lösungsmittel.

Ich sage es noch einmal (ich hatte Eichenbalken, die nur 200 Jahre alt waren): Versuchen Sie einmal so ein Viech anzukriegen, dass es von alleine weiterbrennt. Viel Spaß dabei.

Ach, und ja, ein terroristischer Anschlag wurde ja glücklicherweise schon während der Löscharbeiten ausgeschlossen.

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Von den Handwerkszeugstypen

Es gibt in der Tat sehr unterschiedliche Handwerkszeugstypen.

Die einen hängen auf ewig an ihrem ältesten Zeug, selbst wenn es nicht mehr viel taugt (oft sind alte Werkzeuge, zumal geschmiedete, allerdings die besten).

Die anderen wollen immer das Neueste.

Die einen habe für alles Spezialwerkzeuge, die anderen arbeiten nach dem Minimaxprinzip. So verbringen die Extremisten der einen Seite bald mehr Zeit mit dem Einkauf, dem Richten und Pflegen und Sortieren ihrer Lieblinge, die anderen sind so minimalistisch, dass es an Schwachsinn grenzt.

So war ich vor nicht langer Zeit mit einem Steinmetzen am Friedhof, und der hatte im Eimer nicht einmal ein anständiges Spitzeisen, das Flacheisen war ein ganz flaches, völlig unpraktisch, schlecht zu führen, bald schmerzhaft für die haltende Hand. (Nachdem er mich, da nicht mehr in Übung wie früher, zudem mit 55 kein derartiger Büffel wie er mit vielleicht 35, mehrfach runtergelassen hatte, langte es mir auch einmal und ich wies ihn darauf hin, dass er ja nicht einmal diese zwei elementaren Werkzeuge in angemessener Form mit sich führe, sein Plan daher auch nicht der überzeugendste. Dem fiel das Gesicht aus dem Gesicht.)

Klar ist, dass wenn man nur mit Rucksack ins Gelände geht, nur so viel geht wie geht. Doch sind auch da die Unterschiede enorm, es gibt ganze konkurrierende Philosophenschulen dazu. Der eine schleppt gerne Axt, Säge, Multiwerkzeug (mit Zange bitte, nicht nur das Schweizermesser!), dazu natürlich ein schweres stehendes Messer, Wasweißichnoch, der andere hat nur ein festes Messer dabei oder eben nur das Schweizermesser.

Wenn es interessiert, der schaue sich mal im Netz einige Videos dazu an. (In einem Vorartikel erwähnte ich jenen Engländer, der hatte zwar keinen Engländer extra dabei, aber gleich zwei Rattenfallen, die er nächtens vor dem Zelt postiert, damit ein etwaiger Waldbandit da gleich erstmal reinlangt.)

Ich selber habe in der Tat zuhause am liebsten alles, was nötig werden könnte. Arbeite ich dann aber am Hof, so sind es nur wenige Werkzeuge, die ständig im Eimer beziehungsweise im Korb. – Es ist ja auch so, dass man mit Werkzeugen, mit denen man ständig arbeitet, einfach mehr Übung hat und damit Geschick entwickelt.

Geht es ins Gelände, so bin ich inzwischen tendenziell eher auf der schwereren Seite, natürlich nicht bei einem Tagesausflug bei bestem Wetter. Je kälter aber und je länger, umso lieber habe ich auch nicht nur das Schweizermesser dabei. Also dazu wenigstens ein festes Messer und eine leichte Säge…

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Notre Dame brannte

Damit hier gleich eines klargestellt ist: Ich bin im Vorartikel „Notre Dame brennt“ in keiner Weise von einem islamistischen Brandanschlag ausgegangen. Auch nicht von einem von anderer Seite.

Ich habe die Möglichkeit lediglich nicht ausgeschlossen, logisch ins Auge gefasst.

Im übrigen brennen in Frankreich inzwischen fast täglich oder mehrmals täglich Kirchen oder werden geschändet, und zwar nicht von selber oder durch nachlässige Restauratoren.

Ansonsten habe ich kein Wort vom gestern Abend spontan Geschriebenen zurückzunehmen.

Vielmehr will ich den Punkt, dass der Brand, der offiziell vermutlich von den Restaurierungsarbeiten am Dachstuhl ausgegangen sein soll, erst deutlich nach Feierabend der Arbeiter begann, noch einmal hervorheben. Zudem jenen, dass so altes Holz (vermutlich Eiche) nicht leicht brennt.

Dies alles – wie in gewisser Weise auch, dass schon wieder gleich als „rechter Hetzer“ gilt, wer die Möglichkeit eines islamistischen Anschlags auch nur ernstlich in Betracht zieht – ist nicht so einfach vom Tisch zu wischen.

Es könnte natürlich auch ein Antifant nach da oben geklettert sein, für eine reine Sprühaktion, dabei stolperte er über seinen Joint, der das Aerosol entzündete, danach über einen Eimer mit Nitro, schnell weg, und schon war‘s das.

Jetzt geht man in den Schafsmedien schon so weit, es sei ja ein Beweis gegen die Anschlagsthese, dass es kein Bekennerschreiben, keine Bekennerbotschaft gebe.

Und der YouTube-Algorithmus soll versagt haben, indem er Bilder von 9/11 dazuspielte.

Weshalb man noch viel granatenmäßigere Uploadfilter brauche, als der Google bisher welche hat.

Honi soit qui mal y pense.

Nachtrag

Ich will noch hinzufügen, dass selbst wenn keinerlei Brandbeschleuniger da oben zu finden waren, ein Arbeiter hätte leicht zwei Liter davon in seinem Brotzeitrucksack mit nach oben nehmen können. Es sei denn, die werden stets kontrolliert oder gar nicht zugelassen, da man auf dem Gerüst eine Kantine eingerichtet hat.

Nachtrag II

Ich habe eben mal die heutigen (17.4.) Netzversionen von Welt, FAZ, Spiegel und Focus durchgesehen. Keine Frage nach der Brandursache fand ich da.

Honi soit…

Nachtrag III

Der Nachbar erzählte mir an der Bushaltestelle, ein französischer Brandexperte habe jetzt eine Holzstaubexplosion ins Spiel gebracht. Könnte natürlich auch sein: braucht aber immerhin einen Funken und einen staubgesättigten, also sehr schlecht durchlüfteten Raum.

Wussten all die Holzexperten da oben, die sowas ja nicht einmal atmen wollen, nichts davon?

Ach, und so ein Funke nach Feierabend, dann die Explosion, keiner was gehört? Gibt es jetzt schon Explosionen mit Luftsauerstoff, die keinerlei Schall erzeugen?

Aber es war ja weit da oben, und Schall geht ja nicht nach unten, so wie Hitze, oder?

Schließlich noch, und dann gebe ich voraussichtlich erstmal Ruhe: Über Jahrhunderte mussten Arbeiten an derlei Dachstühlen bei offenem Kerzen- oder Kienlicht durchgeführt werden. Notre Dame brannte nicht ab. Wahrscheinlich war man sorgsamer und verstand mehr von Brandschutz als heute.

Oder halt, keiner legte Feuer.

Nein, es klappt doch noch nicht, das mit dem Ruhe geben.

Eben lese ich, dass ein Computerspiel mit sage und schreibe dem Titel „Assassin’s Creed“ (also des Mörders oder Anschlägers Glaube) Hilfe beim Wiederaufbau der Kathedrale geben könne.

Sagenhaft.

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Notre Dame brennt

Notre Dame brennt. Ich sah mich in ein paar Sondersendungen rein.

Auffällig dabei war, dass nie genauer die Frage nach der Brandursache gestellt wurde. Es hieß immer nur, dass so altes Holz halt brenne wie die Hölle.

Es muss aber erstmal brennen, und zwar eine ganze Menge davon, denn vorher reicht ein darübergeworfener Mantel oder eben auch ein einfacher Feuerlöscher.

Vielleicht ist ja ein Zehnlitereimer Renovierungsnitro umgekippt und einer trat seine Kippe darin nicht ganz aus.

Jedenfalls, meine ich, müsste man längst wissen, wo und wie das Ganze angefangen hat. Immerhin hatte man Zeit zum Evakuieren.

Mir sehr verdächtig, wenn die offenkundig erste Frage gleich gar nicht gestellt wird.

Aber vielleicht ist das eben der Qualitätsjournalismus heute.

Hauptsache, man kann Flammen zeigen und jammern.

Nachtrag

Hat man jetzt endlich bald Platz für die Neue Pariser Hauptmoschee?

Nachtrag II

Eben las ich, der Brand habe sich von Dachboden her ausgebreitet und könne mit den Reinigungsarbeiten zusammenhängen. Also vielleicht doch nur ein Eimer Nitro und ein Depp. Oder ein paar Deppen. Oder gleich deppert angefangen.

Nachtrag III

Es sollen indes alle Arbeiter schon im Feierabend gewesen sein.

Nichtmal Nitro oder ein Lack brennt von allein.

Ein Lappen mit Leinöl, der sich selbst entzündete, dann alles zu schnell?

(Das, für Laien, kein Witz, gibt es.)

Nachtrag IV

Eine Theorie zu einem möglichen Anschlag.

Man ist selbst einer der Arbeiter, kennt also Lage und Stoffe und Gerüst genau. Zu Feierabend steigt man einfach nicht ab, versteckt sich. Keiner spannt das, jeder will nur nach Hause.

Dann den Eimer an der richtigen Stelle ausgeschüttet, sich das Zeug schön verteilen lassen, es angesteckt und heruntergestiegen, bevor richtig jemand was vom Feuer merkt.

So hätte ich es gemacht, wäre ich Anschläger.

Ich habe übrigens ein wasserdichtes Alibi, war schon lange nicht mehr in Paris.

Ich habe auch keinem diesen einfachen Plan verraten.

Bin ich zwar kein Katholik, so ein Verbrechen gegen Menschen und schöne Architektur hätte ich niemals unterstützt.

Nachtrag V

Sollte einer – zumal ein Moslem – den Anschlag in etwa so begangen haben, wie ich ihn in IV als möglich beschrieb, so werden wir das vermutlich, selbst wenn die Polizei es herausfindet, nie erfahren.

Es könnte natürlich im Falle auch jemand gewesen sein, der die Spur auf Moslems lenken will, um Frankreich über den Siedepunkt zu bringen.

Wer weiß.

Notre Dame ist ein Symbol von derartigem Gewicht, dass alles möglich ist.

Nachtrag VI

Alle Logik weist für mich bislang auf wahrscheinliche Brandstiftung hin.

Ein Dachstuhl fängt nicht einfach nach Feierabend das Brennen an.

Das sage ich natürlich nur entlang der bisher mir erhältlichen Informationen.

Nachtrag VII

Meine bescheidene Meinung als Steinmetz und alter Bauigel: Das Ding ist im Eimer.

Wird Stein extrem hoch erhitzt, und man spritzt dann Wasser drauf, was passiert dann?

Nachtrag VIII

Ich kenne mich auch ein bisschen mit altem Holz aus. Das brennt überhaupt nicht leicht. Eine achtlos hingeworfene Zigarettenkippe allein langt da nie. Es braucht einen Beschleuniger, ein aktives Anbrennen. Unter einen alten Eichenbalken kann man eine halbe Stunde lang eine brennende Kerze stellen, und wahrscheinlich fängt er noch nicht.

Warum wohl hat Notre Dame über so viele Jahrhunderte hinweg nicht gebrannt?

Nachtrag IX

Sollte sich nicht ein schwer erklärliches Unglück ereignet haben, besteht natürlich auch noch die Möglichkeit, dass ein Fremder nach Feierabend das Gerüst erklomm.

Der möchte, sich des Auffindbaren oben nicht sicher, lediglich zwei Liter Brandbeschleuniger in seinem Rucksäckchen gehabt haben.

Das aber kann dann schon reichen.

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