Vom Kammertone a und dem heutigen Schnellspiel

Ein guter alter Freund meint, dass nicht nur die Heraufsetzung des Kammertones a von 432 auf 435, 440 oder gar mehr Hertz schon eine schlimme Sache sei, sondern dass darüberhinaus auch noch viel zu viel Musik inzwischen viel zu schnell gespielt werde.

Um das mit dem Kammerton – von meinem Empfinden her natürlich nur – genauer zu beurteilen, werde ich wohl einige Vergleichsproben mehrmals anhören müssen.

Worin ich mir aber für mich schon sicher, das ist das mit dem Schnellspiel. Denn immer wieder, ob ich nun zumal gesungene Lieder höre oder mich selber an ihnen versuche, wirkt mir das üblicherweise professionell Vorgetragene zu eilig. Es hat mir einfach nicht die Gemessenheit, die ich mir wünschte.

Und meint mein Freund auch, beide Verschiebungen machten den Menschen noch rätteliger, als er heute vor lauter TV und Wifi und Rechnersitzungen und Ballerspielen und Bewegungsmangel undsoweiter ohnehin schon ist.

Ich habe bislang keinerlei tragfähigen Beweise, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass zutrifft, was er sagt.

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