Mach was!

Es ist etwas in mein Leben getreten, das mich so lieb und mild stimmt, dass ich schon denke, ich werde darüber noch zum Schluffschlaff. Kein bisschen Wolf mehr, fast schon Suppenstrulli. Jetzt darf ich aber auch nicht zu heftig dawider ankämpfen, will es nicht einmal. Ich weiß mir also keinen guten Rat.

Ich könnte mich jetzt natürlich auf mein Rad setzen und sozusagen rein zufällig ein wenig auf die Fresse fliegen, damit mal wieder irgendwas wehtut und ich‘s darauf schieben kann. Vielleicht geht aber diesmal wirklich was kaputt und es tut gleich jahrlang weh. Der Rat ist mir dann doch zu teuer.

Hier im Blog Mitleiden heischen?

Bringt auch nichts, denn das mache ich ja ohnehin jeden Tag.

Mehr Wein trinken?

Auch nicht die beste Idee, das weiß ich schon aus Erfahrung.

Mehr rauchen?

Das wäre das Dümmste.

Putzen und Aufräumen?

Brächte immerhin ein bisschen was, und stolpere ich nicht noch über den Besen oder gar den Kehrwisch, so ereilte mich wohl nicht zu Arges.

Nur, da ich ein ziemlich behinderter Aufräumer und Putzer bin – nicht, dass ich auch das nicht leidlich gelernt hätte – holte mich auch das kaum so richtig aus dem meinem Loch, das meine Feigheit und Zagheit gegraben.

Ich werde jetzt also irgendwas vermutlich nicht zu Gefährliches machen, egal was.

Achwas. Ich schaue mir jetzt einfach wieder ein paar schöne Sachen an, vorzüglich schöne Hölzer mit Gemmen, stelle mir vor, ich wüsste meine neue gebrauchte Kamera schon anständig zu bedienen, sinne und höre die Nikolayeva mit ihrem Bach dazu.

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