Bach: Gould gemessen an Nikolayeva

Nach einigem Ringen mit mir selbst, ob ich das denn öffentlich machen solle, gilt es nun.

Ich habe jetzt einige Zeit immer wieder den Bach Glenn Goulds gehört und jenen der Tatiana Nikolayeva. Beim Kartoffelschälen, bei allem.

Es kam, bei aller Mühe um Gerechtigkeit, auf gut über zwei Drittel Nikolayeva. Gemessen an ihrem Spiel, man verzeihe den harten Ausdruck, klang mir das Goulds nicht nur nicht nach, es wirkte gar wie tot.

Ja, Geschmäcker sind verschieden. Manchem mag Gould der Großmeister der Bachinterpretation sein. Vielleicht hört der nur anders als ich, empfindet vom Grunde her anders. Gut, es ist gesagt.

Nachtrag. Eben wieder den Anfang eines Bachstückes mit Nikolayeva gehört, und es kam Gänsehaut.

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