„Islamophoben“-Hatz

Nein, ich bin nicht stolz darauf „ein Islamophober“ zu sein. (Wobei hier erst mal geklärt sein müsste, ob hiezu unter Phobie Angst zu verstehen sei oder, wie heute umgedeutet, Hass.)

Erstens habe ich keine Angst vor dem Islam als solchem, allenfalls vor bösen Moslems, die mir buchgemäß Tod oder Sklaverei bringen wollen, nicht dem Rest, zudem hasse ich den Islam nicht, denn das wäre lächerlich.

Und hinzu kommt, wäre ich denn laut einer dieser Definitionen „islamophob“ (also schon ohne Bombe einer der Bösesten, die heutzutage zu finden), worauf hätte ich dann stolz zu sein?

Etwa darauf, dass ich in Deutschland auf eine Schule gehen durfte, die mich das Lesen nicht einmal mehr lehren musste, da ich es schon konnte, als man mich mit fünf dort aufnahm?

Ich bin, damit das klar ist, in keiner Weise stolz darauf, den Islam für eine verderbliche Irrlehre zu halten. Denn das ist nun wahrlich keine Kunst.

Ich schreibe das jetzt, weil man inzwischen sogar in Ländern wie Neuseeland oder Australien selbst noch Leute mundtot zu machen versucht, die nur in der Nähe von einem „Islamophoben“ gesehen wurden oder sich einmal mit einem in dieser Richtung Verdächtigen unterhalten haben.

Schlimme Zeiten für die Meinungsfreiheit.

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„Liberal“? Was für ein Lugwitz!

Dass die linksextremen antiweißen Totalitaristen, welche immer mehr Redeverbote durchsetzen und fordern, dabei im Bunde mit dem modernen Großkapital agieren und in den schönen USA dafür noch „Liberals“ genannt werden, ist einer der zugleich besten und übelsten Lugenwitze der Weltgeschichte.

Nachtrag

Sie sind schon so abgedreht, dass sie Carl Benjamin, der sich als „a classic British liberal“ bezeichnet, deplattformiert haben, weil er Nazis in einer Weise beleidigte, die ihnen nicht gefiel. Das ist schon tragikomisch.

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Mein Dank für Können und Sorgfalt!

Ich will mich heute einmal bei allen bislang hier aufgetretenen Kommentatoren dafür bedanken – es sind noch keine Milliarden, der Blog ist noch jung, zudem wäre es dann sicherlich nicht so – , dass sie sich redlich darum bemüht haben, es auch fast durchgängig hinbekommen, hier ein sauberes Deutsch hinzulegen, nicht den nachlässigen, gleichgültigen Wortschrot, den man anderwo im Netz regelhaft vorfindet. Ich freue mich darüber sehr.

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Vom Gedankenlesen

Ich halte es durchaus für möglich, dass Außerirdische oder auch „nur“ Menschen teilweise oder sogar ziemlich durchgängig Gedanken lesen können. Vom teilweise lesen können oder einfach so Erfassen weiß ich von Menschen nicht nur aus kaum nachprüfbaren Berichten sondern aus erstaunlicher Erfahrung.

Was ich aber stark bezweifle, das ist, dass irgendeiner, und sei er ein Gott, schon meine nächsten Gedanken im voraus gelesen haben kann. In der Zukunftsvergangenheit sozusagen. Zuwenigst nicht alle und wahrscheinlich bis zumindest womöglich nicht einmal die entscheidenden.

Damit, meine ich, kann sich mich keiner einfach so für seine Ziele oder auch nur zum eitlen Vergnügen zurechtrechnen.

Es wird einer natürlich sehr wahrscheinlich darin richtig liegen, dass ich mich fürchten werde, steht plötzlich ein einhundertzwanzig Kilo schwerer MMA-Büffel mit einem schweren Eisenrohr vor mir und grinst mich sehr bösartig damit schon wedelnd an.

Was ich dann mache, weiß er aber doch nicht.

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Vom Kammertone a und dem heutigen Schnellspiel

Ein guter alter Freund meint, dass nicht nur die Heraufsetzung des Kammertones a von 432 auf 435, 440 oder gar mehr Hertz schon eine schlimme Sache sei, sondern dass darüberhinaus auch noch viel zu viel Musik inzwischen viel zu schnell gespielt werde.

Um das mit dem Kammerton – von meinem Empfinden her natürlich nur – genauer zu beurteilen, werde ich wohl einige Vergleichsproben mehrmals anhören müssen.

Worin ich mir aber für mich schon sicher, das ist das mit dem Schnellspiel. Denn immer wieder, ob ich nun zumal gesungene Lieder höre oder mich selber an ihnen versuche, wirkt mir das üblicherweise professionell Vorgetragene zu eilig. Es hat mir einfach nicht die Gemessenheit, die ich mir wünschte.

Und meint mein Freund auch, beide Verschiebungen machten den Menschen noch rätteliger, als er heute vor lauter TV und Wifi und Rechnersitzungen und Ballerspielen und Bewegungsmangel undsoweiter ohnehin schon ist.

Ich habe bislang keinerlei tragfähigen Beweise, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass zutrifft, was er sagt.

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Vom Geschlechtslug im Netz

Ich bin hier auf diesem meinem neuen Blog natürlich binnen eines guten halben Jahres von Kommentatoren noch nicht so viel belogen worden wie zuvor in gut sechs.

Verschiedentlich habe ich mir aber schon wieder die Frage gestellt, wer mir als Apollo111 oder Apolline222 leichter lange das falsche Geschlecht vorlügen könne, ein Mann oder eine Frau? Wie viele Zeilen, wie viele Texte, bis dass ich es erst zuerst rieche, mir dann endlich mit bis an Sicherheit grenzender Gewissheit darüber klar?

Es ist natürlich so, dass ich mit vermutlichen Kommentatorinnen viel länger noch einigermaßen freundlich umgehe, selbst wenn sie offenkundig schon angefangen haben zu lügen und mich zudem anzuranzen oder insgesamt zu vehohnepiepeln trachten, als mit vermutlichen Kommentatoren. Vielleicht ist das doof, aber ich bin in manchen Dingen nunmal etwas altmodisch.

Es ist auch sicherlich nicht nur doof, denn es birgt auch Vorteile. Die verrate ich jetzt nicht. Wer ein bisschen geradeaus denken kann und ein wenig ums Eck dazu, der sollte das kleine Rätsel schnell lösen können.

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