Von der Lehrerei

Den muss ich, indem ich meinen Kabarett-Auftritt in der Stuttgarter Rosenau im Dezember nicht wegen eines chronischen Dach- sondern eines akuten Elektroschadens absagen musste, nochmal beitun: auf dass keiner die arglistige Idee fasse, hier sei irgendwas ernstzunehmen:

Früher hieß es:

Wer nicht nichts wird, wird Wirt

Heute aber sind die Zeiten schwerer

Wer nichts wird, wird Lehrer

Das nun ward bei mir Wirklichkeit. Nie etwas Rechtes gelernt, kam ich, mal wieder in wirtschaftlicher Not, zur Lehrerei wie die Jungfrau zum Kinde: kein halbes Semester Pädagogik, einfach drauflosgelehrt.

Bisher 4 Kommentare

4 Antworten auf „Von der Lehrerei“

  1. Gefällt mir. Einfach rein ins „Vergnügen“ !
    Nie etwas Rechtes gelernt, stimmt bei mir.
    Dafür kann ich jetzt f a s t alles. Haareschneiden, Rechthaben, Besserwissen, Therapie, Strickmuster erfinden, Radfahren über Glatteis, kochen und Erbsenzählen. Ach ja, und jedes Nummernschloß knacken, wovon ein Anderer stöhnt: „Wie war doch gleich die Nummer von dem Aktenkoffer?“ Manchmal denke ich sogar, ich kann hellsehen und technische Geräte beeinflussen.

    Letztens wollte ich ein Mail verschicken, das ging nicht durch. Ich tat dazwischen Anderes. Immer noch nicht durch. Ging aus dem Postfach raus.

    Danach stellte sich heraus: Besser nicht verschickt!

    Wer weiß, was in den Berufen alles für Verantwortung auf sich genommen werden muß: Arzt. Tabletten mischen. Zeitung schreiben. Anwalt. Industrie. Forschung. Erfindung. Autobau. Erdölförderung. Landwirtschaft. (Gottfried Glöckner…)

    Ist es nicht genug, wenn man zwar doof, oder „untüchtig“ ist, jedoch g l ü c k l i c h?

    Wer ist glücklich? Der möge sich bitte hier zu erkennen geben….. (Bin gespannt!)

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