Ich habe keine Angst vor Entlarvung

Ich habe das Glück, dass man über mich alles veröffentlichen könnte was stimmt, und es änderte nicht viel.

Nicht jeder weiß schon, dass ich mir gelegentlich gerne Pornos anschaue, und das nicht immer nur aus wissenschaftlichem Interesse, ansonsten weiß man, dass ich ab und an auch mal laut werde, immer noch Fleisch esse, gerne Wein trinke. Auch, dass ich die Genderasterei für nicht einmal eine Afterwissenschaft halte.

Manche wissen zudem, dass an mir nicht nur meine Füße recht schnell recht stark riechen. Jetzt weiß es jeder, der mir glaubt.

Man bekommt zudem leicht raus, dass ich zwei Söhne habe, die bei George Soros noch keine Millionengehälter verdienen. Vielleicht nicht einmal, weil sie zu anständig dazu, sondern weil sie es seinen Leuten einfach nicht wert sind.

Die Banken, das Finanzamt, das Einwohnermeldeamt, die Krankenkasse, sie haben alles über mich. Wobei die Krankenkasse sich immerhin freuen mag, denn ich war vor Jahren zum letzten Mal bei einem Arzt, außer dem Zahnarzt, und selbst dort war ich selten.

An Ebriefen habe ich die letzten Jahre allenfalls ein paar mild kompromittierende geschrieben, indem ich einer Dame darin mitteilte, dass mich Amors Pfeil getroffen habe.

Seit 2009 ziehe ich eine unübersehbare Datenspur durchs Netz, klare und unklare und schräge Aussagen zuhauf, alles öffentlich schon da und einsehbar.

Es ist schwer vorstellbar, so, wie das bei mir kommt, dass ich für irgendeinen Verwirrdienst arbeitete. Das haben die Dienste, wofern sie sich für mich interessieren und nicht der Dümmste von deren Blöden das durchführt, auch schnell und sicher raus.

Ich bin in meinem Leben mehrfach schwer verprügelt und damit mittelschwer bis ziemlich schwer verletzt worden, zweimal hat es gerade so gereicht, dass ich noch einen Arm vor den Kopf bekam. Umgekehrt habe ich nie jemanden ernstlich angegangen. Ich bin fast ein Lamm.

Ich fühle nicht einmal Bitternis oder Neid, weil ich durch meine kindbrandunfallbedingte Hässlichkeit seitdem entstellt bin und zeitlebens bleiben werde. Na und? Alles ist irgendwie wieder zusammengewachsen.

Wäre ich schwul, so stünde ich dazu, und das wäre heutzutage wahrscheinlich sogar ein Vorteil.

Ja, ich habe in jungen Jahren auch mal etwas gestohlen und mich dafür später mächtig geschämt. Und ich wurde schon mit Alkohol am Steuer erwischt. Das war es dann aber so ziemlich.

Die Redlichkeit, so gut das geht, ist eigentlich schon immer meine Leitschnur.

Wer mich daran aufhängen will, der mag es versuchen.

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