Frech frei

Es dürfte eine der höchsten Formen an Freiheit sein, sich verwagen zu können, öffentlich und fortgesetzt allem Hohn und Spotte und gar Hass ausgesetzt zu werden.

Der Mann, dessen Geist jedem Gebrüll und feigen Rückentritt standhält.

Meistens sind es Dichter oder Philosophen. Was im Kern aber keinen Unterschied macht.

Bisher 12 Kommentare

12 Antworten auf „Frech frei“

  1. Ich hatte schon zweimal vorher dazu angesetzt einen weiteren Kommentar hier zu schreiben. Diesen löschte ich dann jeweils nach Fertigstellung. Ich schwankte seit Eintritt ins neue Jahr zu sehr zwischen soll ich oder soll ich nicht. Doch wurde ich zuvor freundlich hier aufgenommen, was mich nun zu einem dritten Male dazu bewogen hat es doch zu tun.

    Zunächst dir Magnus noch alles Gute fürs neue Jahr 2019, Gesundheit und viel Erfolg mit deinem neuen Blog. Mögen dir viele weise, kritische, verrückte, blasphemische … Gedanken zum aufs Papier zu bringen kommen. Die Wünsche kommen vom Gehirnwäscher, der nun inkognito derzeit nur als „G“ unterwegs ist, unter phantasievoller Mailadresse dazu, da ich die vorherige gelöscht habe. Denn ich wasche nicht nur gründlich, sondern halte es mit dem Löschen ebenso. Zum Schutze vor dem Freimaurer-, von dem ich um den halben Erdball gejagt wurde, und anderem Gesindel. Jetzt werden sie noch mehr hinter mir her sein, da ich ihnen ihr „G“ entwendet und anders verwertet habe. Mehr wert (und ohne Steuern) dachte ich, ist es bei mir und meine „G“estalt betreffend. Dies nur zur kurzen Erklärung.

    Als kommentarschreibender Gehirnwäscher auf der Flucht bitte ich um Asyl. Siehe dies als einen formlosen Antrag an. Ob aus mir hier ein Gehirne waschender Migrant werden kann, wird sich an deiner Reaktion bemessen. Ein Zurück gibt es für mich jedenfalls nicht mehr. Es erwartet mich da wo ich herkomme nur die Folter und der Tod.

    Damaszenernippel. Ich kam, ich las und die Nippel siegten. Auch ich bin nur ein Mann. Du beschriebest es mal wieder genial. Wie du es auch schon mit anderen Verrücktheiten unserer Welt machtest.

    Freundlichst, frech und frei
    G.

  2. @ Magnus

    Schön, dass du ein Herz für einen armen Verfolgten hast. So habe ich denn eine Bleibe gefunden. D.h. ich melde mich zu Wort dann und wann.

    Danke auch für die an mich zurückgegebenen Wünsche. Doch was soll ich nun noch mit ihnen anfangen?

    1. @ G

      Ich kann, ich vermute die Frage war mindestens halb ernst gemeint, weshalb ich antworte, Dir wahrlich nicht sagen, was Du mit guten Wünschen nun noch anfangen sollst. Etwas Rats dazu, was Du damit anfangen könntest, versuche ich mich aber doch.
      Erstens, sich einfach darüber freuen und sie als vermutlich ehrlich und wirklich gut gemeint im Herzen tragen, bis dass das Gegenteil in einen Anfangsverdacht gerät.
      Zweitens kann man die guten Neujahrswünsche eines MWG auch einfach als eine übliche Höflichkeit und damit als nicht besonders erheblich ansehen.
      Drittens könnte man sich, wollte man dem anderen mehr einräumen, auch überlegen, in welchem Sinne der einem ganz besonders ein gutes und erfülltes Jahr hätte gewünscht haben können.
      Es kommen noch weitere Möglichkeiten in Betracht, diese drei liegen lediglich nahe.

  3. @ Magnus

    Ich konnte ja nicht ahnen, dass meine einfache angehängte Frage eine derartig ausschweifende Analyse nach sich zieht und sich diese Angelegenheit dermaßen dadurch aufbauscht und kompliziert wird. Der Grundgedanke dazu war einfach der, DIESELBEN, denn du schriebest DEINE Wünsche, zurückbekommen zu haben und nicht mit Deinen eigenen von dir aus Deinem Bestand kommenden beschenkt worden zu sein. Sagen wir einfach so, ich dachte mit einem Mann auch von Humor und mir direkt gegenüber mir diesen klitzekleinen Ulk erlauben zu dürfen. Ansonsten hatte ich keine Hintergedanken dabei. Die du aber anscheinend leider hast, denn warum sprichst du sonst von einem möglichen Gegenteil, welches in einen Anfangsverdacht geraten könnte?
    Gewiß, ein Asylsuchender muß durchleuchtet werden, so einer ist immer irgendwie verdächtig, und wer weiß schon was so einer wirklich im Schilde führt? Also von meiner Seite aus war alles ganz ehrlich gemeint, und um die Sache wieder zu vereinfachen, ich freue mich über deine Neujahrswünsche, freue dich doch einfach über meine. Lassen wir es bitte damit gut sein. Möchte aber noch dazu sagen, ich hätte wohl doch besser auf meine innere Stimme hören sollen, die mich hin- und herschanken ließ mich hier seit meinen Besuchen im letzten Jahr erneut einzubringen. Ja, der Möglichkeiten gibt es immer viele, sich die richtige auszuwählen ist nicht immer einfach.

    Es hat schon viele Asylsuchende gegeben, die, auch wenn sie irgendwo eine Bleibe gefunden hatten, es sich anders überlegt haben und dann doch weitergezogen sind. Das ist nun eine der Möglichkeiten, die mir nun offenstehen.

    Was käme wohl alles an Analysen und leidigen Diskussionen noch in Zukunft auf mich zu, wenn ich hier nur einfache Fragen aufwerfen oder anhängen oder/und mich hier anderweitig kurz einbringen würde?

    Kennst du die Geschichte der Indianer von den zwei Wölfen in der Brust eines Mannes, einem guten und einem bösen, ihrem Kampf, und die Erkenntnis des Mannes, besser nur den zu füttern und es gibt nur diese zwei Möglichkeiten, von dem man will, dass er gewinnt?

    Also ich füttere lieber den guten Wolf. Welchen bist du geneigt zu füttern, du, der du namentlich selbst ein Wolf bist? Eine Antwort brauchst du hier nicht zu hinzuschreiben (denn ich werde sie nicht lesen!), gib sie dir lieber selbst in deinem Inneren.

    Es grüßt dich freundlichst (ohne irgendeinen Hintergedanken)

    G.

    P.S. Huch, das Freimaurergesindel hat meine Spur aufgenommen. Jemand muß denen gesteckt haben, wo ich mich aufhalte. Fängt jetzt die Jagd auf mich wieder an? So bleibe ich denn vielleicht ein ewiger Wanderer …

    1. @ G

      Nun, da Du meine Antwort ohnehin nicht lesen wirst, erleichtert das die Sache, denn Du hast mir ja immerhin nicht verboten, eine hier hinzuschreiben, und ich kann für den Rest frei aufsprechen, ohne befürchten zu müssen, dass ich Deine religiösen oder sonst irgendwelche wichtigen Gefühle damit verletzen könnte.
      Also: Wer will, der mag für Dich beten, andere mögen anerkennen, dass der ewig getriebene G in all seiner Not weder Witz noch Stil zur Gänze verloren hat, im Gegenteil, mancher möchte sich an ihm, nicht einmal in so übler Lage, ein Beispiel nehmen.

  4. Gelobt sei der Mensch der seinen Überzeugungen treu bleibt. „Authentisch“ heisst das Zauberwort und ein authentischer Mann törnt uns Frauen ziemlich an. Zumindest die, deren IQ nicht knapp unter der Raumtemperatur liegt. Beim Geschlechtsverkehr sollen die aber recht „unterhaltsam“ sein, wie mir ein befreundeter Lebemann einstmals verraten hat

    1. @ Erika Walter

      Der Herr Lebemann hatte wohl viel Zeit. Das Wort übrigens heißt echt. Eine Silbe statt dreier. Deutsch ist es auch noch. Aber das sagte ich ja schon öfter.

  5. @ Erika Walter

    Sie schreiben nicht wie eine Frau. Echt.
    Es heißt Sex, weil es gut ist, und nicht schlecht.
    Lebemänner reden auch nicht davon, wie „unterhaltsam“
    andere Männer sind, vor allem nicht solche, „deren IQ
    nicht knapp unter der Raumtemperatur liegt“.
    Na ja, wie Sie meinen, ich halte mich prinzipiell draus.
    Sie sollten wissen, dass ich mich von Ihnen nicht
    verarschen lasse. So ein Kauderwelsch wie Sie bringen,
    da wird mir nicht mal schlecht. Was bezwecken Sie damit?

  6. # Gigi Lichtaubergh
    Schreiben sie doch einfach, dass es ihnen schwerfällt, deutliche Sätze zu verstehen. Wenn ich von Frauen schreibe und im nächsten Satz über“die“ so meine ich die Frauen und nicht den vorher benannten Lebemann. Wenn ihnen bei meinen „Kauderwelsch“ schlecht wird, so soll es mir recht sein. Warum sollte ich sie „verarschen“ wollen, ich lese ihren geistigen Dünnpfiff doch gar nicht? Sie scheinen ja genau zu wissen, wie eine Frau schreibt. Einbildung soll auch Bildung sein. Schönen Eso-Sonntag noch

  7. # Magnus Wolf Göller
    Das Adjektiv authentisch bedeutet „echt” oder auch „glaubhaft”. Es wird häufig verwendet, um etwas zu beschreiben, was hinsichtlich der Echtheit gesichert und daher zuverlässig ist. Authentisch können sowohl Gegenstände als auch Menschen sein.

    Der Begriff ist das Adjektiv zu Authentizität und entstammt dem spätlateinischen authenticus „verbürgt”, „zuverlässig” oder dem griechischen authentikós „echt”.

    Darauf lutsche ich jetzt ein Authentisches Werther Bonbon

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