Wie überleben wir KI-Maschinen?

Gerade habe ich wieder einige Minuten mit so einem US-KI-Tech-Spasten bei Joe Rogan angeschaut – vorher war es Elon Musk gewesen- , der, indem er die Entwicklung von uns überlegenen mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Maschinen für unvermeidlich hält, sich irgendwie daran festkrallt, wir könnten die, obzwar nicht mehr beherrschbar, zu unserem allgemeinen Nutzen haben. Jedenfalls hofft er das, wie der andere, irgendwie noch, oder er gibt es nur vor.

Mir riecht es immer mehr danach, dass wir ähnliche Szenarien bekommen könnten, wie sie schon in Science-Fiction-Filmen der sechziger Jahre beschrieben wurden, in denen der Mensch diese Elektromonster bis auf seinen Tod oder deren Funktionsunfähigkeit zu bekämpfen hat.

Und zwar, ich spinne jetzt auch einmal ein bisschen, mit Männern mit Mut und die mit teilweise äußerst primitiven Mitteln.

Das heißt, wenn elektronisches Hacken in die Steuerungssysteme nicht mehr hilft, alle Nerds dieser Richtung längst verzweifelt, muss man urgrobschlächtig an erstere ran.

Im halb ernsten, halb lustigen Kneipengespräch neulich sprach ich zum anderen davon, dass man womöglich mit Äxten ausrücken müsse, Stromleitungen zu kappen, was natürlich ein Blödsinn war, denn eine 100-KV-Leitung kappt man besser nicht mit einer Axt, wenn man das zweimal tun will. Außerdem geht der Alarm sofort hoch.

Also kam ich auf kleine Feuerchen. Aufs langsame Legen von Bränden. Bis die Kabel durchgeschmort sind, ist man hoffentlich längst weg.

Diese Säuviecher werden nämlich vor allem eine eigene Stromversorgung haben wollen, denn wenn der Mensch keinen Strom mehr hat, verrecken zwar viele Menschen, aber nicht alle, nur die Elektromonster stehen alle still. Hülfe natürlich nicht gegen Bioroboter, die den Kühen einfach das Gras wegfressen und aus ihrer Scheiße noch genug Strom für den Rest produzieren.

Gut, das Drecksgesindel könnte Energie auch kabellos in großen Mengen übertragen. Dann hilft nicht mehr Axt noch Säge noch einfacher Brand.

Können wir dann nicht ihre Energiegewinnung und -verteilung entscheidend stören, sind wir am Ende. Irgendwann hat sich auch der letzte Australneger zutode gerannt, ist der letzte deutsche Spätneandertaler oder sibirische Denisovar in seiner Höhle verschimmelt, weil der dort nicht einmal mehr ein Feuer machen kann, ohne dadurch entdeckt zu werden.

Diese Techfritzen da, derweil, die wirken mir wie religiös verzückt, wenn sie von den Maschinen reden, die sie gerade entwickeln. Man sieht es teils am Gesichtsausdruck, man hört es teils, selbst die Körpersprache meldet einiges.

Vielleicht ist die Heranziehung von Antiroboteringenieuren notwendig. Von Leuten, die für Menschen menschensteuerbare Maschinen entwickeln, die im Zweifel auf Basis eben doch nur eines Holzfeuers wie Tier auf das Gesockse losgehen. Ich weiß nur noch nicht, wer das bezahlt. Bisher lässt sich damit wohl nicht viel Geld verdienen. Denn die Antirussenroboterroboter des Pentagons werden wohl auf anderen Schienen angelegt.

Immerhin, über Nacht werden die Roboter die Macht nicht übernehmen können. Viele werden ihnen sehr lange dazuhelfen müssen, bis sie endlich gefeuert werden, da zu nichts mehr nütze, vielleicht, bei ihrem Wissen, lieber gleich in einen Biokonverter verbracht.

Oh weh.

Noch vor wenigen Jahren dachte ich nicht, dass mich dies Thema so bald ernstlich beschäftigen würde.

Nachtrag

Eben habe ich noch zwei Minuten angeschaut, es mag nur eine gewesen sein.

Jetzt hat der Spezialist vom MIT erklärt, vielleicht könne man ja KI-Systeme haben, die die anderen in unserem Sinne überwachen und zähmen.

Was für ein Spast.

Er heißt übrigens Lex Fridman.

Der Name passt als blanke Ironie.

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