Weshalb ich kein AfD-Mitglied bin

Ja, ich unterstütze die AfD.

Weshalb ich nicht Mitglied bin?

Ein Grund ist, dass die AfD einige Punkte (noch) nicht nach vorn bringt, die ich mehr als nur gern dort sähe.

Das ist aber nicht der Hauptgrund.

Der Hauptgrund liegt in meiner Vergangenheit, meiner Gegenwart und meiner vermutlichen Zukunft.

Ich habe nämlich in meiner Vergangenheit Dinge veröffentlicht – nie angeklagt deshalb – , die die AfD in Schwierigkeiten bringen könnte, sage jetzt manches, was entsprechend, werde das auch in Zukunft tun.

Kurzum, ich schadete der Partei eher, als dass ich ihr nützte, müsste mir, selbst wenn meine Altsünden überwindbar wären, ab meiner Mitgliedschaft einen Maulkorb anlegen.

Dazu bin ich als Schriftsteller nicht bereit, das kann nicht meine Sache sein.

Insofern ist auch der Hauptgrund zwiefach.

Bisher 5 Kommentare

5 Antworten auf „Weshalb ich kein AfD-Mitglied bin“

  1. Ich bin nicht Mitglied in „keiner Partei“ , weil es „keine Partei“ nicht gibt.
    Gäbe es „keine Partei“, wäre ich Mitglied.
    Ich strebe die völlige Freiheit an.
    Die völlige Freiheit.
    Ohne Politik.
    Ohne Schule.
    Ohne Partei.
    Ich öffne morgens die Augen und entscheide, was ich tun will und was ich lassen will. Keine Formulare. Keine Abhängigkeiten. Kein verwaltet werden. Die absolute Freiheit. Welcher Weinbauer schenkt mir eine Rebe?

  2. @ Gigi

    Schule gibt es immer. Und sei es, dass ein kleinstmöglicher Verband die Kinder zum Überleben erzöge.
    Sind nur noch die Eltern da oder gar nur einer, mag man das meinetwegen nicht mehr Schule nennen.

    1. Man nennt so was auch gern mal „Schule des Lebens“, aber damit haben staatliche Institutionen, wie z.B. unsere Bildung gebenden Einrichtungen (umgangssprachlich: Schulen), mal so gar nichts gemeinsam!
      Aber „Schule“ gibt es tatsächlich immer, da man ja auch nie aus lernt…. 😉

  3. @ Magnus

    ich meinte Schule in dem Sinne, was wir jetzt darunter verstehen.
    Pausenklingel, Lehrer, vorgegebener Lehrplan – mehr Schaden als
    Nutzen. Hermann Meier München schrieb ganze Bücher über die
    Neurosen, die in der Schule gezüchtet werden und von den Meisten
    nicht mehr weggebracht, zeitlebens.

    Mit Überlebenstraining, von dem Du schreibst, hat das nichts zu tun.
    Dieses Ü-Training würde den meisten Kindern sehr großen Spaß machen.
    Mein Jüngster fuhr ausschließlich Rad, was zu heftigen Eifersuchtsszenen
    bei Nachbarkindern führte, die dann niedergeredet wurden. Sie wollten
    nicht mehr im heißen Auto mitfahren……Später fuhr einer dann so schnell,
    dass ihn Autofahrer maßregelten, vom hinuntergelassenen Fenster aus:
    „Du fährst einen 50er!“ Ja, wer kann, der kann. Doch nur der, der es
    gelernt hat, an seine Grenzen zu gehen, wird das im Leben dann können.

    Ich kann es leider nicht. Bedauere es sehr. Gigi

  4. @ Gigi

    Ich habe Überleben im weitesten Sinne gemeint, wozu inzwischen eben auch Lesen, Schreiben und Rechnen gehört. Und da nicht jeder eine Jane Austen zur Mutter und einen Leonhard Euler zum Vater hat, gibt es eben Schule.

    (Zu Deiner Anfrage: Wenn Du einen Artikelvorschlag hast, kannst Du ihn auch per Kommentar einreichen. Dann bitte mit der ausdrücklichen Genehmigung, dass ich eindeutige Fehler, sollten welche vorhanden sein, korrigieren darf.)

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