Vor den Priestermassen

Als Denisovaren-Neanderthalermischling mit vielleicht einem Spritzer Homo sapiens (den reinrassigen Homo sapiens, meint die Wissenschaft, gebe es nur in Afrika) habe ich naturgemäß viele Schwierigkeiten mit der heutigen Welt.

Überall sieht man jetzt fette Priester.

Diese abartigen Massen von denen konnten wir uns früher schlicht nicht leisten. So gesehen waren wir in unserer Armut selig und heile.

Einen Schwätzer oder Philosophen oder Schamanen oder wie immer man das nennen will pro Großverband, das war das.

Und der musste auch Feuerholz beibringen und das Wildbret braten, für die Arscherwärmung, wenn wir ihn nicht abends endlich nur noch labern ließen, vorausgesetzt, er war lustig.

Wenn er überdies singen konnte und flöten und auf einen hohlen Baum hauen, dass dies einen guten Klang ergab, zudem den Kindern und selbst Erwachsenen schöne Geschichten erzählen, bekam er auch durchaus einen Sonderschluck Mets.

Mehr war da nicht.

Unsere Welt gehörte noch nicht vollgefressenen Priestern, die, außer ihrem Wanste, nichts mehr im Sinn hatten, denn unsere Frauen boshaft gegen den Stamm aufzuwiegeln und obendrein unfruchtbar zu machen.

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