4 Antworten auf „Auf der Jagd“

  1. Lieber Magnus

    Die Schicksalsgöttinnen sind zuweilen gar keine Göttinnen.
    Sie haben am Strand, als die echten Göttinnen badeten, deren
    Kleider gestohlen und in diesen eilen sie jetzt durch die Welt
    und treiben ihre Späße mit den unschuldigen Männern.

    Leider habe diese gar meist eine Art Augenbinde, die sie sich
    selbst aufgebunden, weil es sie besser dünkt, eine Göttin zu
    besitzen, als eine derer, die da immer noch durch die Welt eilen,
    um ihre Kleider wieder zu finden.

    Was die Jagd betrifft, da ist das Ziel die Stellung und Erlegung
    des Gejagten. Doch sogar ein erlegtes Schicksalsgöttinnen-
    Double ist tot kein echter Sieg. Besser wäre, und d a s wünschte
    ich mir sehr, eine falsche Schicksalsgöttin, der vom Jäger das
    geraubte Gewand abgezogen und denen zurückgebracht, denen
    es gestohlen wurde.

    Doch genau auf diesem Auge ist so mancher Jäger gar blind.
    Weil der Jagdtrieb ein entfesselter und die Klugheit darüber
    verkümmert. Das Einzige, was ich als Notgrund gelten lasse,
    ist der wüste Schmerz, den falsche Göttinnen hinterlassen.

    Die Liebe ging schon viel früher verloren. Durch einen Sämann,
    der giftige Samen ausstreute und allerhand Verderbnis brachte.
    Dafür die Unschuld zu geißeln ist sich zu kurz gerächt. GLG Gigi

    Ach eines noch, der, welcher der harten Rede mächtig, hat er
    ein weiches Weib im Bett? Ganz heimlich würde er sich das
    schon gönnen, doch zugeben würde er das nie. . . . .

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