Verkehrte Zagheit gegenüber Frauen

Eben habe ich wieder einmal gemerkt, wie leicht ich Frauen zu sehr nachgebe, zag werde, auch da, wo das nun gar nichts zu suchen hat.

In der Erörterung meines Artikels „Von Oshos kahlen Krämpflingen“ richtete ich bezüglich jenes üblen Menschenfischers deutliche Worte an „Gigi“, eine nicht nur hier geschätzte Kommentatorin, ganz ohne sie zu beleidigen oder herabzusetzen, aber eben so deutlich, dass ich versucht war, einen sozusagen abmildernden Nachsatz hinzuzusetzen, von wegen, dass ich ja gar nichts gegen sie hätte, sie nicht verschrecken wolle.

Frauen, die eine klare, harte geistige Debatte nicht aushalten, sollen sich auch nicht dareinmischen.

Was nicht heißt, dass man sich ihnen gegenüber nicht etwas mehr um Höflichkeit und gebremste Derbheit bemühen sollte als bei Männern.

Bisher 3 Kommentare

3 Antworten auf „Verkehrte Zagheit gegenüber Frauen“

  1. OK, lieber Magnus,
    hat alles gepasst.
    Wenn Du wieder diese Zagheit spürst, dann denke eben an Fußschweiß.
    Wir Frauen sind keine Göttinnen und auch keine Madonnen.

    Ein alter Mann hat mir das erzählt. Von wegen Fußschweiß.
    Der muss sehr gelitten haben unter diesem Zustand, in
    seiner Ehe. Wir sind alles Menschen. Männer und Frauen=Menschen.
    Keine Zagheit, keine Wildheit.
    Kein Thema ist es wert, so wichtig genommen zu werden.
    Mir macht es Spaß, zu schreiben.
    Ich hoffe, ich konnte mich auch bei Osho halbwegs vernünftig
    ausdrücken und verständlich machen.

    Ist ja nicht soooo wichtig, der Wicht. LG 😉 Gigi

  2. Lieber Magnus,
    ergänze auch hier noch zu gestern.
    Der kleine Unterschied.

    Nicht selten wird der kleine Unterschied als recht groß erlebt und letztendlich als unüberwindlich. Was heißt das? Ich weiß, dass wir verschieden denken. Doch nicht alles wurde wieder entschlüsselt. Weil unsere Weisheit wurde uns ja geraubt. Was ich aber wieder finden konnte, will ich gerne hier mit Dir teilen.

    Der Mann ist s t ä n d i g, also Zeit seines Lebens, doch vor allem in seiner Jugend und in den jungen Mannesjahren in Konkurrenz mit anderen Männern. Mit seinen Freunden, ( wie die miteinander reden! ) im Beruf, in der Freizeit, ja vielleicht sogar im Traum! 😉

    Je männlicher der Mann, desto mehr Gefallen und Spaß hat er daran, sich zu messen, immer noch besser zu sein, sein zu müssen (?) und l e b t sozusagen in dieser Konkurrenz sein Mann-Sein.

    Vielen Männern ist das nicht bewusst und sie machen damit weiter mit Frauen, auch in der Partnerschaft. Ich denke, dieser Gedanke von Dir, „Verkehrte Zagheit gegenüber Frauen“ war ein ganz genialer Gedanke aus Dir unbewussten Quellen Deines Wissens. ^-)

    In der Partnerschaft killt Konkurrenz die Liebe.
    Ihr Männer seid die Vorwärtsstrebende Energie ,
    wir Frauen die behütende, bewahrende Energie.

    Konkurrenz ist für uns Frauen Stress.
    Vor allem andauernde Konkurrenz.

    Beim Schreiben macht mir dieses Diskutieren Spaß-
    weil ich auf Pause gehen kann, mein Geist wird angeregt.
    Doch in der Partnerschaft genügt mir meine von innen
    natürlich vorgegebene Rolle.

    Viel habe ich von Walter Probst gelernt, er schreibt schamanische Essays.
    Der ist leicht zu finden, deshalb setze ich hier keinen Link rein.
    Wir leben in einer chaotischen Zeit, dadurch können wir alle die Rollen sehr leicht tauschen. Sogar operativ. Je nachdem, was ein Mensch alles tun und ausreizen möchte, heute ist fast alles möglich. Auch Frauen können sich in der Männerwelt bewegen, ganz tolle Positionen in Firmen einnehmen, richtig toll mitmischen. Ich denke, hier gibt es kein Richtig oder Falsch. Alles ist möglich. Auch wenn ich nicht alles ausprobieren will.

    Wenn ich jedoch in einer Partnerschaft glücklich sein will, muss ich einige Mechanismen kennen, muss, sollte ich als Frau schon wissen, wie ein Mann denkt, wenigstens in groben Zügen, weil ich ja ein Ergebnis haben will, damit ein Gelingen eher möglich ist. Das gilt natürlich auch für Männer.

    Ich kenne Männer, die sind Jahre nach der Scheidung wie paralysiert. Sie haben ein Haus gebaut. Kinder gezeugt. A l l e s für die Familie gemacht. Doch jetzt hat die Frau das Haus, die Kinder sind in aller Welt zerstreut und der arme Kerl weiß nicht, was da gelaufen ist. Er hat ganz einfach die Mechanismen nicht gekannt, die Mann und Frau „trennen“, die verschieden sind, und wie sie wirken, wie sie eingesetzt werden, zu welchem Ergebnis auch immer!

    Wenn ein Mann die Frau nur als Sparringspartner benutzt, die geht kaputt! Seelisch, empathisch, die geht! Da sie selbst die Mechanismen nicht kennt, die dieses Ergebnis bewirkten, schmollt sie eben, ist auf ewig frustriert oder sie bleibt „gute Freunde“ mit ihm.

    Natürlich ist es genauso umgekehrt. Die Frau zickt von Früh bis Spät und der Mann flüchtet irgendwann. Männer halten da viel öfter viel länger durch. Doch irgendwann gehen auch sie.

    Wir haben heute ein riesiges Spektrum an Möglichkeiten, vor allem auch im Internet, um uns Heilung in dieser sehr elementaren Ebene zu verschaffen. Also war der Titel dieses Artikels für mich ein Hilferuf, so wie ich es jetzt sehe und gebe gern hier Senf und Kren dazu. 😉 Gigi

  3. @ Gigi

    Zu all dem, was Du hier eingestellt hast wie zu Osho, kann ich gerade aus Zeitmangel noch nur eines aufgreifen, nämlich dass Du meintest, der sei wie Wasser gewesen, mir auf der Bühnenrichtstatt jederzeit so ausgewichen, dass ich ihn nicht zu fassen bekommen hätte.
    Nun, wir wissen nichts über den Herrn Hätte, außer, dass er tot ist und ihn niemand wirklich kannte, gleichwohl setzte ich an und bleibe dabei, dass ich diesem Spitzbuben, wenn nicht gerade vor für ihn handverlesenem Publikum, bei entsprechender Vorbereitung eine sehr unangenehme Zeit bereitet hätte. Sein Glück, dass sein Karma ihn daran vorbeisteuerte.
    Dabei geht es mir in keiner Weise darum, mich irgendwie herauszustreichen, denn im Grunde sollte jeder wackere deutsche Mann und jede wackere deutsche Frau genügen, um mit dem hehlgeilen Gesabbel dieses Gurus aufzuräumen.
    Was lassen wir uns alles bieten!

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