Unendlich im Untergrund gegen die „Heilige Null“

Bei geteilt durch Null und bei Null hoch Null hört für mich der Spaß, den die anerkannten Mathematiker treiben, so ziemlich auf.

Zwar wollen sie die Null als ansonsten voll funktionsfähige Zahl haben, operieren dabei damit, die negativen Zahlen als Beweis heranzuziehen, dass diese beiden Dinge nicht eindeutig, damit nicht definiert seien, lassen die schöne Null aber ansonsten unbeschadet, definieren sie irgendwie doch, im Gegensatz zu ihrer hässlichen Schwester, Unendlich. Dieses arme Findelkind lassen sie nicht einmal den Namen Zahl tragen. Allenfalls nähern sie sich ihm einmal sehr grenzwertig, zumal, wenn jemand wie das Goldschwesterlein Null in der Nähe.

Natürlich steht man recht leicht da, wenn einer einen frägt, was denn Nichts und noch ein Nichts sei, was man dann habe. Immer noch Nichts wird jeder ungerührt sagen. Auch bei keinmal Nichts.

Schwerer wird es dem Kandiaten in der Tat, frägt man ihn, wieviel unendlich viel Dollar und nochmal unendlich viel Dollar seien, oder gar unendlich mal unendlich viel Dollar oder hoch unendlich viel Dollar. Da sagt der dann einfach, dass es so viele Dollar gar nicht geben könne.

Und damit ist er mit den merkwürdigen Erklärungen der Mathematicorum zur Null im Gegensatz zu Unendlich zufrieden und frägt sich selber lieber gar nichts mehr.

Man sagt letztlich, dass es nur unendlich klein gibt, nicht aber unendlich groß.

Mir unverständlich, mir reicht das, was da geboten wird, nicht.

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