Rechner und Weichware II

Manchmal, etwas von Tristesse heimgesucht, dachte ich schon bei mir, äußerte dies gar, dass ich in meinem nächsten Leben womöglich auch Rechner und Weichware lernen wolle, ganz vorzüglich, um endlich auch zu den echten wichtigen Checkern zu gehören, ferner, zugegeben, wegen des Geldes, das da schon für einen Mittelmäßigen doppelt bis eher mehrfach drinliegt, als ich als Sprachlehrer oder Lektor in aller Regel abrechnen kann. Das Leben gestaltete sich einfach bequemer. Weniger Lohnarbeit, mehr Zeit für anderes.

Indem ich in Mathe und Physik und Logik eigentlich nie ein Vollspast war, an der Schule zeitweise der Beste, wäre ja auch durchaus denkbar, dass ich es da zu einer immerhin manierlichen Performance bringen hätte können, dann bringen könnte.

Allerdings, so sehr mich die Naturwissenschaften, auch die Biologie und Chemie, immer interessierten (ein bisschen war ich dafür sogar an der Uni, alle Scheine hingelegt bis zum Hinschmeißen), seit Jahren auch allerlei Zahlenrätsel und das Wesen der Zahlen, kann ich mir doch nicht recht vorstellen, indem es da Leute von allemal meiner diesbezüglichen Begabung gibt, weshalb ich nur noch Nullen und Einsen schieben solle, mit denen zwar, bei milliardenfacher Rechenleistung, inzwischen die besten Schachspieler elektronisch geschlagen, aber die Elektrokästen noch nicht einmal einen etwas schwierigeren deutschen Satz vernünftig ins Englische bringen können, geschweige denn Humor haben und Satire erkennen, irgendwas schreiben, das mich interessierte.

Und, wären sie in meinem nächsten Leben schon so weit, was bräuchten die dann noch mich, sie zu programmieren?

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