Frauenwahlrecht schweren Herzens behalten

Sagte ich vor ein paar Tagen zu einem lustigen Patrioten, dass man fast schon darüber nachdenken müsse, das Frauenwahlrecht wieder abzuschaffen, denn die Weiber wählten regelmäßig aberwitzigen Sozialismus und den Untergang des eigenen Volkes, jedenfalls weit überproportional.

Er aber wandte flugs ein, es sei ihm allemal noch lieber, die dürften wählen, denn dass hinter jedem noch so anständigen Manne eine frustrierte Furie stünde, die ihm täglich die Hölle heiß und ihn selber völlig verrückt mache. Damit war das Thema gegessen, denn es fiel mir nicht schwer, ihm zuzustimmen.

Bisher 5 Kommentare

5 Antworten auf „Frauenwahlrecht schweren Herzens behalten“

  1. Was habt Ihr Männer Angst vor den Frauen!
    Mir wäre lieber, Ihr würdet die Politik nicht so
    wichtig nehmen, und auch die Frauen. Weil die
    Politik ist eine Fata Morgana, die Euch glauben
    macht, Ihr wüsstet über sie Bescheid.

    Eine glückliche Frau wird nie und nimmer zur Furie,
    nur weil sie nicht wählen gehen darf! Es gibt außerdem
    schon genug von der Sorte Frauen, die freiwillig nicht
    mehr ihre Stimme abgeben, weil sie den faulen Zauber
    durchschaut haben. LG Gigi

  2. @ Gigi

    Ich denke nicht, dass ich sonderlich viel Angst vor den Frauen habe.
    Allerdings sind viele heutige Frauen (die Literatur sagt, es sei früher schon ähnlich gewesen) fürchterlich rachsüchtig, allzumal, wenn man sie in einer ihrer Eitelkeiten verletzt hat.
    Dabei spielt es dann keine Rolle, ob es Absicht war oder nach normalem menschlichem Ermessen auch nur irgend boshaft.
    Die Dame mag dabei so lange Idiot und Depp und Kriecher und Schandmaul und Arschloch undweißichnochwas zu einem gesagt haben, dem anderen entfuhr irgendwann „jetzt halt mal deinen dummen Rand!“, und diese Widerrede ist nach 25 Jahren immer noch fast so etwas wie ein Kapitalverbrechen.
    Ich setze mal den Fall, Du gehörst nicht zu der Sorte. Denn dann wollte ich Dir lieber gleich gar nicht persönlich begegnen. Und wenn ich das doch müsste, so schaltete ich hoffentlich sofort auf Kälte. Das fällt mir zwar bei Frauen sehr schwer, aber Not kennt kein Gebot.

  3. @ Magnus

    … nach 25 Jahren. Hm. Du hast wahrlich keine guten Erfahrungen gemacht.
    Doch, ich kenne auch Leute, die nicht nachlassen in ihrer Haltung, und ewig
    beleidigt sind. Weil ich ein böses Wort, doch eher Kinder, die inzwischen
    zur Einsicht gekommen, nicht ehemalige Partner. Diese denken im Guten
    an mich, erkannten erst spät, was sie so leicht aufs Spiel gesetzt.

    Ich gestehe, ich bin auch sehr vorsichtig geworden, und bestehe im Geringsten
    n i c h t auf Dein persönliches Erscheinen. Weil ich hab selbst „vielleicht“ auf der
    gleichen Ebene wie Du, ein arges Zagen.

    Doch bei Dir schreiben, will ich doch wagen, so Du interessiert, Netz – Zicken
    wartet fertig, soweit, in Deinem prallvollen EPostfach….

    Zu welcher Sorte ich mich zähle, ach,
    in ein Schubfach zwäng mich nicht.
    Das wär zu viel verlangt,
    und wie es sich so lebt,
    es kommt auch
    auf den Manne an,
    wie ich mich verhält….

    Eine ruhige Zeit
    zu Zweit,
    für die letzten Jahre
    davon träumt ich immer noch…

    Aber vom Zwange halte ich nichts, drum halt ich mich ruhig,
    weil das all zu fest erwünschte und gesehnte, sich oft als Narretei entpuppt.

    So komm es gut,
    doch nicht zu schnell,
    vor allem wenn es halt
    so kommen soll,
    dann kommt es sowieso. In diesem Sinne, nicht auf die golden Waage gelegt… Gigi

  4. @ Gigi

    Neee…
    So viele schlechte Erfahrungen habe ich in der Richtung nicht selbst gemacht. Wenn überhaupt eine, die für 25 Jahre „gut“ war. Das Phänomen liegt aber zweifellos vor.
    Und, immerhin, wofern wir uns mal träfen, hätte ich ja erst mit 80 raus, was bei Dir in dem Sinne masse ist. Und da wird mich dann doch endlich etwas Altersmilde ereilt haben.
    Bin übrigens vom Sternzeichen her Goldwaage mit Aufstieg Gelblöwe. Mit, sagte man mir, einer granatenmäßigen Zusammenkunft vom Bluto und dem Huranus im ersten Haus.

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