Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte gehört selbst vor Gericht (III)

Was ist, Herr Gerichtshof, wenn ich einen Nachbarn eine Neunjährige hernehmen sehe, und ich zeige den wegen Kinderschänderei an?

Bekomme ich dann eine Strafe?

Oder bekomme ich eine Strafe nur dann, wenn er Moslem ist, weil ich ja „religiöse Gefühle“ verletzen wollte und den „religiösen Frieden“ im Lande stören?

Und wenn der kein Moslem ist, und ich zeige ihn nicht an, lasse ihn munter weitermachen, bekomme ich dann, wie es das sonstige Recht vorsieht, eine Strafe wegen unterlassener Hilfeleistung?

Oder gilt für mich in dem Falle die Unschuldsvermutung, wenn ich sage, dass ich nicht sicher war, ob der ein Moslem sei, ihn deshalb nicht angezeigt habe, eben, um keine religiösen Gefühle zu verletzen und den religiösen Frieden nicht zu stören, man mir das Gegenteil nicht beweisen kann?

Was geht in Ihren Hirnen vor? Hat auch nur einer von Ihnen da, die Herren und Damen Richter, selber Kinder? Haben Sie überhaupt Gefühle, irgendein Rechtsempfinden?

Wäre es für sie in Ordnung, wenn Ihre Tochter mit neun von einem Moslem genommen würde, nur andernfalls nicht?

Haben Sie sich auch nur einmal im geringsten Gedanken darüber gemacht, auf welcher Grundlage Sie zu Ihrem Schandurteil kamen?

Zügige Rücknahme des Urteils und öffentliche Reuebekundung, vollauf einsichtig und bußfertig, dann lasse ich mit mir über eine teilweise Haftverschonung für Sie reden.

Selbstverständlich bei lebenslänglichem juristischem Berufsverbot und Verlust aller Pensionsansprüche.

Wie man sich solches einhandelt, das können Sie in sämtlichen Ländergesetzen nachlesen, wofern Sie des Lesens doch einigermaßen mächtig.

 

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