Wider die Hasser – auf die hasserfreie Republik!

„Wer ist ein Hasser?

Oder: Wer ist heute der schlimmste Hasser?

Der schlimmste Hasser ist der, der seine Tochter, seine Frau, seine Freundinnen und Kolleginnen in seinem hasserfüllten Sinne frei und sicher sehen will. Denn der hat was gegen andere. Er achtet deren Kultur einfach nicht. Kein Verständnis diesbezüglich. Aufs Übelste intolerant. Der schlimmste Hasser eben.

Immerhin warnt man inzwischen überall vor ihm. Er ist der hassende weiße deutsche Mann. Oft überdies ein alter Mann, der in diesem verdrehten Sinne sogar an seine Enkeltöchter denkt.

Schwierig an diesen Hassern ist zum einen, dass sie sich oft sehr gut tarnen, nicht viel von ihrem Hass reden, zum anderen, dass sie, von ihrem Hass getrieben, oft sehr tüchtig, viele haben schon Geld aus der Familie, und man schafft sich Rückzugsräume. Die Hasser bohren Brunnen und befestigen ihre Häuser. Sie legen Vorräte an, brauchen im Notfall keine Stromversorgung noch Gas noch sonstwas. Viele von den Hassern graben sich neben ihren normalen Berufen regelrecht Höhlen mit allem, was die Familie in der Not braucht.

Das genau ist die Riesenscheiße, wenn wir hier endlich eine Republik errichten wollen, die hasserfrei ist. Wir sollten sie aus jedem ihrer Gehöfte, jedem Haus und jeder Hütte, jedem geheimen Keller, jedem Bergverschlag, jedem Erdloch und selbst noch aus jeder Industriebrache und Kiesgrube einzeln heraustreiben, während der Rest schon im notwendigen Chaos, leider auch unsere Nachschublinien dadurch zeitweise geschwächt.

Wie viele von den Hassern Schusswaffen haben, das ist leider auch schwer zu ermitteln. Manche haben Schwerter zuhause, mit Fallgruben und Fallspießgittern ist zu rechnen. Hellebarden, Armbrüste, Schleudern, Wurfwaffen, Blendlampen, Stolperfallen, herabfallende Decken, rutschig gemachte Dielen, wie zufällig fällt ein Wespennest herab, an einem Fuchsschwanz, darauf eine Kuhglocke.

Kurzum, es wird leider, Genossen, kein Spaß, die schlimmsten Hasser auszurauchen.

Die werden wir uns für zuletzt aufheben müssen.“

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