Wer lügt mir Klicks?

Ich habe eben erfahren, dass hier schon mehr als siebzehn oder dreiundzwanzig Mal hingeklickt wurde, und das, indem nur ein kleiner Umkreis bislang davon erfuhr, dass ich wieder einen Blog betreibe, zuzüglich eines Kommentars bei bumibahagia.com, wo ich weit unten darauf hinwies.

Ein Vielfaches von den genannten Zahlen, die mir vorschwoben, gut, etwas pessimistisch im Ganzen, auch abzüglich aller Bots, die da wie die Spinnen wohl mehrere tausend Male drüberkrochen, vermutlich menschliche Anwahlen.

Ob das mit der Qualität der Beiträge hier irgendetwas zu tun hat, oder eher der kurzen Neugier, hier wieder jemand schnell aufgeben und in der Versenkung verschwinden zu sehen, das vermag ich leider bislang nicht ansatzweise zu beurteilen.

Da meine Netzwerksfee, sie ist männlich und gut verheiratet, zurzeit etwas in Kränk liegt, tut die Kommentarfunktion noch nicht, ist der Satzspiegel auch noch nicht gebessert. Das werden wir überstehen. Dann mal sehen, was für Vögel hier reinleuchten und auch noch etwas dazu sagen.

Wenn ich`s recht berechne, waren mehr Leute da, als ich näher kenne, und wenn doch nur die, so müssen sie innert kurzer Zeit hier klicksüchtig geworden sein.

Ich lasse mich aber von den Datenkraken nicht so leicht täuschen. Vielleicht waren es doch fast bloß Bots. Die lügen ja, wie man es früher nicht zu drucken wusste.

Die können mir Klicks suggerieren sonder Zahl, ich glaube denen nicht einen.

Aber finde ich es doch witzig und ermunternd, dass sie sich anscheinend die Mühe machen, mich auch noch dahingehend verarschen zu wollen.

Die wollen mich nur in Wohlgefühl wiegen, indem ihre Bots über meine Seite krabbeln und nach jedem Wort suchen, das sie noch nicht kennen. Um irgendeine Formulierung zu finden, wegen derer man mich vor den Kaftankadi bringen könnte, oder auch einen ohne Kaftan.

Zumal die Bots, wenn die zu irgendwas nütze, schon längst erkannt haben müssten, dass ich mich ganz gerade wider ihre Betreiber stelle. Kein Wunder, dass die alle da herumkriechen, jedem Halbwitz hinterherkrabbeln.

Gut, wie dem auch sei, außer meinen eigenen, sind es wohl doch wenigstens siebzehn oder dreiundzwanzig freiwillige menschliche Realaufrufe. Das schafft einem Manne mit Mut noch mehr davon.

Eben sehe ich, beim Schreiben im Sicherheitsabruf, war noch vor Stunden nicht so, dass die Weltsuchkrake zwar noch nicht unter dem längst in die verdrehteste Form des Vergessensollens gelisteten „Magnus Göller“, aber schon unter „Magnus Wolf Göller“ diese Seite auf seiner ersten Seite einsortiert hat. Potzblitz. Die Maschine fängt das Finden an.

Sie wird sich überlegen müssen, sobald sie genauer hinschaut, wie sie all meine wichtigen Sachen wiederum so gut wie unauffindbar macht. Und zwar ohne, dass das irgendeinem auffällt.

 

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