Vom Promisterben – Dank an Tilman Knechtel

Entweder haben wir so viele Promis heutzutage, dass wir uns nur einbilden, erstaunlich viele verstürben schon in jungen Jahren unter nicht ganz geklärten Umständen, oder wir bilden uns gar nichts ein, sondern das Phänomen ist wirklich.

Der deutsche Experte hierzu ist wohl Tilman Knechtel, der auf seinem Youtube-Kanal „traukeinempromi“ derlei nachgeht, von Avicii über die Rapszene bis eben Daniel Küblböck.

Wo andere – kann sein er auch, wahrscheinlich, weiß nicht mehr genau, bitte um Nachsicht – darauf aufmerksam machen, dass erstaunlich viele US-CEOs und Funktionäre frühzeitig ihren Rücktritt einreichen – was mir statistisch noch nicht zwingend als außergewöhnlich nachgewiesen wurde – , finde ich das ebenso interessant. Zumal, wenn man annimmt, dies seien zwei zutreffende Beobachtungen im Sinne der Häufung, nicht eben fernliegt, einen Zusammenhang zwischen beiden Phänomenen in Betracht zu ziehen.

Inzwischen sind es mir einfach auch zu viele. Von wie vielen Promis kenne ich überhaupt die Namen, weiß gar noch etwas damit zu verbinden? Und wie viele sterben da die ganze Zeit, eben nicht nur alte, sondern junge. Unter bekannten Rappern scheint es fast normal zu sein, dass man jung stirbt.

Ich weiß nicht, man sagt mir ja nicht alles bzw. ich kann nicht überall hinschauen, ob das Reihensterben junger Mikrobiologen und Virologen in den USA inzwischen abgeebbt ist, welches vor einigen Jahren geradezu endemisch war.

Auffällig ist schon, was immer wieder drumherumgebastelt wird, wie schnell da irgendwelche psychischen Probleme oder Drogenprobleme herausgezogen werden, Beziehungsprobleme, Geldsorgen, aggressive Momente usw. Wer hat denn noch nie eine dieser Sachen, eher mehrere auch mal gleichzeitig, in seinem Leben „gehabt“, und wenn er nur zuviel Kaffee soff, bis hart vorm Geschwür, weil ihn seine Holde verlassen und auch noch klagt?

Kurzum, man ist bei jedem Herzversagen und selbst ungeklärtem möglichen Selbstmord schnell mit einer Erklärung bei der Hand, die in den Medien verbreitete Geschichte erscheint schon wie fertig, bevor auch nur ein Obduktionsbericht draußen, ja selbst die Leiche aufgefunden, wie, indem ich dies schreibe, jene des Daniel Küblböck.

Mir sind es einfach zu viele junge Leichen, von denen da berichtet werden muss, und die meisten werden nicht einmal, bei den Rappern ist das durchaus üblich, von unbekannten Tätern erschossen. Sie haben Unfälle, nehmen sich vorgeblich das Leben, haben Herzkäsper und Kotzversagen, alles mögliche, doch wird Fremdeinwirkung praktisch immer von vornherein nicht einmal in Betracht gezogen. Jedesmal eine schöne Tragödie fürs trauernde Volk, immer nicht restlos erklärt, was ja ihren zusätzlichen Reiz ausmacht.

Nein, meine Lebenserfahrung, mein Gefühl, selbst mein statistischer Instinkt sagen mir, dass da was faul ist. Allzumal es mit auffällig hoher Zahl junge Menschen aus der Unterhaltungsindustrie sind, die da so früh aus dem Leben scheiden.

Man kann dem entgegenhalten, dass man von jungen Leuten eben überwiegend jene aus der Unterhaltungsindustrie als Promis kenne, vielleicht kenne mal jemand auf der Welt Sebastian Kurz, indem der so jung österreichischer Kanzler wurde, doch kennt man auch unzählige Ronaldos und Schweinsteigers und Serenas und selbst Carlsens, ohne dass die, wenn man sie auch in einem weiteren Sinne ebenfalls zur Unterhaltungsindustrie rechnen darf, so reihenweis vom Sensenmann geholt werden, wie jene, die selbst weitgehend talentlos von Hollywood, den Agenturen und sonstigen Unterstützern zu Weltstars gemacht werden können. Das geht im Sport so nicht.

Gut, vielleicht eignet Tilman Knechtel auch nur eine meiner ähnliche Empfindlichkeit, klare, aussagekräftige Statistiken, wer wann wie prominent gewesen sei, wo und für wen, wie viele von daher relativ junge Prominente seien in den letzten Jahren vergleichsweise umgekommen, lassen sich schwerlich erstellen.

Nun, es bleibt doch nicht aus, indem ich das Fass Knechtel aufgemacht habe, muss ich gerade in diesem Zusammenhang noch etwas weiter ausgreifen. Dieser Mann versteht etwas von „esoterischer“ Symbolik, zeigt oft schlagend, wo und wie diese gerade in der Unterhaltungsindustrie eingesetzt wird. Diese wiederkehrende Symbolik verbindet sich regelhaft mit Gewaltverherrlichung, Transgender, Homosexualität, Pädophilie, ja selbst symbolischem Kannibalismus, wenn schließlich am Tisch, als Kunstwerk, eine Frau aufgegessen wird, die ziemlich so aussieht wie eine echte, dann aber ungebraten gut verspeisbar ist, worauf alle einen Schlag davon nehmen.

Setzen wir den Fall, dass einige Todesfälle mit derlei Kulten zu tun hätten, so stellt sich sofort die Frage: Reißen denen zu viele aus, oder brauchen die gerade besonders viele Opfer, oder beides?

Weshalb denen zu viele ausreißen könnten, liegt auf der Hand. Mancher kommt zu sich und sieht dabei, wie es manchen Schänderringen schon an den Kragen geht.

Wozu viele Opfer? Nun, in harten Zeiten, wenn schon viele versuchen, auszureißen, da muss man durchgreifen, zeigen, wo der Hammer hängt.

Daher spricht vieles für beides.

Genug spekuliert.

Die Sache ist im Auge zu behalten.

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