Trump gegen den Trust

Trump scheint jetzt zu beginnen, ernsthaft gegen den Trust vorzugehen. Er plane, die Kartellbehörde auf die Fährte von Google & Cie zu setzen.

Auf welt.de liest man heute unter der Überschrift „Trump holt zum Schlag gegen Google und Co. aus“:

Facebook und die Google-Tochter YouTube waren in den vergangenen Wochen verstärkt gegen radikal-rechte Blogger vorgegangen, da diese mit Aufrufen zu Gewalt gegen den politischen Gegner und gegen Immigranten gegen die Richtlinien der Plattformen verstoßen hatten.

Prominentestes Opfer dieser Reinigung war der Kanal „Infowars“ des Video-Bloggers Alex Jones, der als Verschwörungstheoretiker unter anderem behauptet, die US-Regierung sei in die Anschläge vom 11. September verwickelt gewesen.“

Gleich mehrere Lügen und Verdrehungen. Es waren nicht nur „radikal-rechte Blogger“, wer immer das sei, und zumal setzte es gegen Leute Sperren und Löschungen, die keineswegs zu Gewalt aufgerufen hatten, ebensowenig wie Alex Jones. Ich wollte das nur kurz zeigen.

Eines muss man Trump lassen. Feige ist er nicht. Und er hat zweifellos recht damit, dass der Trust gegen ihn und gegen Konservative und Patrioten gezielt einseitig agiert. Dass das ob der marktbeherrschenden Stellung des Trusts unerträglich ist. Wobei er den Ersten Verfassungszusatz zur freien Rede meines Wissens noch gar nicht direkt ins Spiel gebracht hat. Google weist alle Vorwürfe weit von sich. Es gebe keinerlei Beweise. Dabei kenne ich allein eine Menge.

Die Börse gab immerhin einen kleinen Aussschlag nach unten, welt.de jetzt mit guten, vermutlich wahren Nachrichten:

In Reaktion auf die Berichte drehte die Aktie des Google-Mutterkonzerns Alphabet im nachbörslichen Handel deutlich ins Minus, am Ende schlug ein Tagesminus von 1,75 Prozent zu Buche. Facebook verlor knapp zwei Prozent an Wert.“

Immerhin ist das selbst für den Trust (die zwei Prozent sind vielleicht schnell wieder ausgebügelt) ein Schuss vor den Bug. Der Trust wird nicht mehr so sorglos dreist agieren können wie bisher. Trump, hundert Mal aus dem Amt behauptet, ist immer noch da. Allen Lügen und Manipulationen gegen ihn zum Trotz. Wird der Trust jetzt, mit Unterstützung der üblichen Verdächtigen NYT & CNN & Cie, zum finalen Schlag gegen ihn ausholen? Oder wird man etwas bräver?

Beweise gegen den Trust zusammenzutragen, das dürfte sehr einfach sein, ist der Wille da. Der Trust lässt Aufrufe zu Gewalt von „liberals“ alleweil zu, während er „conservatives“ einfach wegen ihrer Meinung sperrt. Der Befund wird eindeutig ausfallen, für mich ist er schon da, wird er redlich erstellt.

Man sollte im Silikontal, seine mächtigen Brüste betrachtend, sich nicht so sicher sein, dass das Viech Trump es nicht ernst meint und wiederum durchhält. Wer weiß, zudem, wie viele von den versiegelten Anklageschriften im sonnigen Kalifornien nicht nur auf die Pädoringe in Hollywood zielen, sondern auf die Machenschaften gewisser Datenkrakenmeister.

Außerdem, jetzt, da es eng wird, hat Google schon ein Rundschreiben losgelassen (Zitat wiederum welt.de):

Google-Chef Sundar Pichai warnte sämtliche Google-Angestellten am Freitag per Mail davor, ihre politischen Präferenzen in ihre Arbeit einzubringen, und erinnerte an entsprechende Richtlinien und Neutralitätsverpflichtungen des Konzerns.“

Aha. Wenn das nun aber schon ständig geschah, vielleicht auch angeordnetermaßen, was heißt da vielleicht, könnte dem Google auch noch ein Pfeifenbläser blühen, der aussagt, dass er auf Anweisung entsprechend gehandelt habe, mit konkreten Fallnachweisen. Das wäre dann bitter. Trump lachte des Ladens Hohn. Und an der Börse könnten es an einem Tage schon mal zehn Prozent werden. Oder auch zwanzig.

Hier wird mit hohem Einsatz gespielt. Und alle, die Trump für einen reinen Idioten und gleichzeitig Scharlatan halten, auch nur Puppe, denen muss ich entgegenhalten, dass diese Sache auch dann nicht durchwäre, erlitte man dem Manne morgen früh einen Herzinfarkt. Das ist auch eigentlich kein Spiel, denn hier geht es um die Wurst. Schwer vorstellbar, dass die Zensurglobalisten das zum Spaß nur inszenieren.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass man das, so größenwahnsinnig man im Silikontal auch sein mag, so bis in den Himmel erfolgsverwöhnt, so einfach mit veganem Diätgras und einem alkoholfreien Whiskey lachend wegdampft und wegspült. Wenn die so blöd sind, umso besser. Es werden sie aber nicht alle so blöd sein. Man wird nicht so groß, wenn alle blöd sind.

Werden sie es wagen, anhand der im Grunde schon bewiesenen Sache gegen sie, gegen Trump rotzefrech in die Offensive zu gehen, indem Millionen Amerikaner und weitere Millionen weltweit längst darum wissen? Und immer mehr noch darauf gelenkt werden, je mehr es aufgekocht?

Trump twittert, was er will, und Twitter, das ja noch Gewinst daran macht, schaltet ihn sicherlich nicht ab. Das trauen die sich nicht, so dumm sind die nicht. Und so sind nicht einmal seine Sprüche und Ankündigungen zu stoppen. Oft macht er auch, was er angekündigt hat.

Im Ganzen gefällt mir das. Wenn Trump ein Depp ist, dann wenigstens so gescheit, dass er auf gute strategische Berater hört, zumindest in dieser Sache scheint es so. Denn er hat diese über Monate hinweg sehr klug vorbereitet, um jetzt erst einmal einen Entwurf durchsickern zu lassen, mit welchem Untersuchungsauftrag die zuständige Behörde von der Leine gelassen werden solle, und das reicht schon, um welt.de besorgt zu machen und zu Falschdarstellungen zu nötigen. Oder verleiten. Oder so.

Zehn Prozent an einem Tag an der regulären Börse, das wäre mal was. Bei zwanzig, das habe ich schon gesagt, kaufe ich den guten Käs zum guten Wein.

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