Gastbeiträge

Einiges Wesentliche, vor allem Technische, habe ich bei der Begrüßung zur Möglichkeit, Gastbeiträge einzustellen, schon gesagt.

Nun zu dem, worüber ich mich besonders freue.

Zunächst sieht man an den Rubriken unschwer, welche Schwerpunkte ich gesetzt habe.

Gegenstände wie „Lifestyle“, „Promis“, „Wellness“ usw. stehen hier nicht zuvörderst im Brennpunkt. Das ändert sich selbstverständlich ab da, wo ein Artikel dazu zeitgeistige oder beispielhafte Relevanz hat, oder einfach so schön komisch geschrieben ist, dass die Lust an der Freude ihn fordert. Oder, besser, beides.

Wer etwas Sprachwissenschaftliches einbringen will, der ist herzlich eingeladen. Den bitte ich aber, genau zu bedenken, wie viele Fachbegriffe er benötigt. Ein normal gebildeter Leser sollte mitkommen können. Ausnahmen mache ich, wenn die Sache es wert ist, das Niveau stimmt, um der Fachwelt klarzumachen, was masse ist.

Besonders gerne nehme ich auch Beiträge von Lehrern entgegen, sozusagen „Berichte von der Front“, sowie daraus gezogene Erkenntnisse. Sowieso Vorschläge zur Verbesserung unseres Bildungssystems.

Gedichte sind erwünscht, aber ich sortiere sehr scharf.

Sowieso erbitte ich mir nicht nur Ernsthaftigkeit und Sorgfalt, sondern auch, dass niemand sich zurückgesetzt fühlen möge, wenn sein Verfasstes hier eben nicht so ganz herpasst.

Bei politischen Traktaten, es ist schon angesprochen, mahne ich zu gründlicher Umsicht und Durchdachtheit. Ich zensiere nicht gerne, aber wenn ich muss…

Geschichten mag ich auch, Märchen, schöne Anekdoten und Schwänke.

Auch gute Kritiken, Beobachtungen zur Kunst, Naturwissenschaftliches.

Beim Religiösen bin ich etwas schofelig. Wer eine Gottesvorstellung oder Kosmogonie mit höchsten Glaubensfunken anbringen will, der gebe sich betont sachlich und auf den Punkt. Irgendwas mit Nachvollziehbarkeit bitte. Denn sonst will ich auch schon die nachfolgende Diskussion nicht mehr haben. Also: Glaube und Religion mit Anstand vorgetragen. Auch Religionskritik.

Die deutsche Sprache steht bei mir vorn. Jeder macht Fehler. Keiner aber trägt sie mir hier zum Possen her, dass ich sie richte. Das kostet, oder fliegt gleich raus, wenn der Inhalt überragend, der Schreiber eben seine Schwierigkeiten mit ein paar Sachen hat, dann richte ich es auch so.

Ich weiß, dass auch das schon in der Begrüßung steht, mehr oder weniger, aber da nähe ich lieber zwie.

Helfen Sie mit, hier einen Leuchtturm für deutsche Sprachpflege zu errichten.

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