Einer geht noch

Einer geht noch.

Das ist der tödlichste Spruch für jeden Dichter, und er sieht es einfach nicht ein.

Dann sucht er, hilflos zappelnd, nach einem Ankerwort. Nach gleich was, das ihn noch zur Rede berechtigte. Jetzt sucht er schon kein Wort mehr, vielmehr ein Bild, einen Klang, oft auch nur einen Rocksaum.

Erstaunlich nun aber, doch sind Dichter Hungers und Durstes gewohnt, wie der an irgendeinem Zipfel der Wahrnehmung gestrandet, den flugs so festhält, dass er gleich wieder mit seinen sinnlosen und überzogenen und oft auch noch unschicklichen Geschichten anhebt, während seine Gedichte so schlecht sind, wie sie je waren.

Deshalb, weil der Mensch auch Mitgefühl mit den Verirrten hat und solche Gesellen immerhin neue Geschichten bringen, füttert er immer wieder Dichter durch, mancher Wirt hatte am Dichter seine Kundschaft, der Dichter dafür sein Bett.

Kein vernünftiger Mensch traut natürlich diesen Scharen von losgelassenen selbsternannten Dichtern, die sind schlimmer als die Fliegen in einem argen Sommer.

Man darf sie nicht einfach wegklatschen, wenn man sie mit Honig lockt, ist das Fass leer, sie sind meist etwas zerlumpt, dabei frech, wenn sie getrunken haben teils noch frecher.

Aber, das sagen manche Mädels, die legten sich nicht gerne auf Prügel an, hielten davon insgesamt eher wenig. Obwohl nicht alle von denen Weicheier seien, sagen sogar erfahrene Matronen.

Recht eigentlich sind sie ja ein scheues Volk, diese Dichter. Sie sind auch nicht sonderlich als Viehdiebe bekannt. Meistens sind es arme Schlucker.

Es sind derart liebe Trottel, dass man sie in Ruhe lassen sollte.

Bisher 33 Kommentare

33 Antworten auf „Einer geht noch“

  1. Da kann ein wenig Pantagruelion den Dichter durchaus beflügeln, zum mal in Kombination mit „El Spirito“, Alcoholo. Das hilft dem Fisch nochmal auf‘ Fahrrad. Ich hab hier einen Künstlerfreund aus meinem Jahrgang, Wohn Haft in Francoforte am Mainius. Er reimt permanent und hat viele Freundinnen die hingerissen sind von ihm. Aber auch weil er sensibel ist und viel von seinem Leben preisgibt. Aber manchmal so auf Poesie-Album-Stil. Werde unten noch was schreiben, bzgl. Ideenklau oder von mir aus Sloganklau. Ich lese alle seine Äusserungen, wir sind schon seelenverwandt. Vorhin hat er wieder was rausgehauen. Ich habe gleich geantwortet und frage mich, ob sie es ein wenig gelungen finden. Bei mir kommt’s aus dem Bauch raus, ungelogen. Hier nun sein Poem und danach das meinige:

    „Manche denken schon, ich sei verrückt, hätt nen Clown sogar gefrühstückt oder wäre sonstwie halt verunglückt, ja gegen einen Postbus gar gelaufen. Völlig falsch! Das alles kommt bei mir vom Saufen“

    „So teammässig wenn ich darf (?). Sehr cooles Gedicht. Darf ich eine Version machen? Ich wag’s : Manche denken schon, ich sei verrückt, hätt nen Clown verzückt zerpflückt, zum Frühstück gar zum Teil zerstückt. Am End wollt ich ihn zerraufen und dann saufen….gehn und so in Gedanken versunken, so grad beim Laufen, ihr Halunken, da steht er da, der Laternenpfahl. Ich merk noch „Päng“ und und schwupps, das war es wieder mal“

    Aber ich sehe, er ist schnell, dafür schätze ich ihn. Eine prompte Gargantua-Antwort:

    „No ne Variation über ein ähnliches Thema, Erika. – Ich hab bei Laternen so schrecklich viel Glück / Das ist kein Wunder, denn die steh’n ja alle hier / Ich bin besoffen und das ist mein Trick / Das lieben sie an mir / Ich rempel sie an / Und sage schlau / Du bist der richtige Laternenpfahl, genau / Komm ich in Glut / Dann ist mir jeder so gut … (frei nach Heinz Rühmann)“

    Über eine Kritik Ihrerseits würde mich freuen, lieber Herr Göller und empfehle mich einstweilen

      1. # Magnus Wolf Göller

        Oh, was für ein schönes Kompliment. Vielen Dank. Ich denke, daß Sie auch ein Naturtalent sind, ein herausragendes sogar

  2. Ach vergessen. Ideenklau. Der folgende Spruch hat nun echt einen ZZ-Top-Bart, aber ihn schleimig umzudeuten, wie es mein obig benannter Facettenbuch-Freund geschrieben hat, geht nicht. Da gab es Kritik von mir. „Wenn du mich schon zitierst, dann bitte richtig“. Der bekannte Spruch geht so: „Die Weiber, der Beischlaf und der Suff, die reiben die Menschheit uff !“ Er macht draus: „Die Liebe und der Suff, die reiben die Menschheit uff“ und dann wird wieder in holprigen Reimen Schleim abgesondert. In Prosa ist er sehr viel besser. Ein wenig ein Blender, wirft unheimlich gerne Fremdwörter von sich. Aber er kann auch nehmen und deswegen mag ich ihn. Ich sagte ihm, dass ich mit 11 täglich 3 Fremdwörter aus dem damals noch blassbeigen Reclam-Heftchen lernte. Auch sonst noch ein paar freche Peitschenhiebe von mir, wenn mein dunkelgrauer Humor mit mir durchbricht. Er hat „Sokrates“ als seinen Mittelnamen rausgesucht, ich nenne ihn oft Jo „Diogenes“ Weiser. Wir haben fast schon ausgemacht, dass wir uns demnächst mal in Frankfurt treffen wollen

  3. # Magnus Wolf Göller

    Ihr Text ist schon ziemlich stark. Fiel mir erst jetzt so richtig auf, beim dritten Mal lesen. Eine existenzialistische Verschmelzung von Nietzsche und Villon. Und ein Gesang wie zu einer imaginären feinen, schwanenhaften Lautenmusik. Ich meine das wirklich von Herzen ehrlich. Das Gedicht hat auch Tiefgang, jeden Satz sollte man sich langsam auf der Zunge zergehen lassen

  4. #Magnus Wolf Göller
    Vorhin habe ich mit einem Stabreim auf dem Facettenbuch ™ mit einem Stabreim angefangen und andere zum Mitdichten aufgerufen. Vielleicht haben ja Sie ein wenig Lust…..

    Triefend trunken tänzelt Titten-Trump, teilweise traumatisierend. Tuntig trompetend trollt Trumpeltier trumphierend talwärts. Tollero ! Texanischer Tycoon toleriert täuschende Thetraeder taifun-tränentreibend tribbelig….“Tosender Tartuffe, träume teetrinkend triebig, Taler treibender Troll…“. Träumender Tau tropft traurig (Fortsetzung folg)

  5. @ Magnus.

    Ich hoffe, ich darf den Faden hier noch ein wenig weiterspinnen. Von meinem hessischen Dichterfreund habe ich ja schon geschrieben. Ich kenne ihn nur aus der Ferne, aber ich kann ihn recht gut einschätzen, ein 1954 geborener Frankfurter mit Nazivater und harter Kindheit, über die er sehr offen schreibt. Aufgewachsen ist er in im Frankfurter Red Light District. Er gibt sich als Antifaschist, aber ich lasse ihm dies, bzw. Ich habe ihm derartig viele Nadelstiche verpasst und er nahm sie hin, wie ein Sancho Pansa, was ihn bei mir geadelt hat. Aber ich schweife ab. Er nennt sich Jo Sokrates Weiser, ein leicht abgewandelter Künstlername. Ich schreibe die alles an diesem Faden, der eigentlich Poesie behandelt. Jo schreibt ja gern in rumpeligen Reimen. Ich habe ihn schon auf Versmass und Melodie hingewiesen und (erstaunlich) er sieht mich als Lehrer. Hierzu schreibe ich dir nochmal, daß ich auf Facettenbuch männlich auftauche. Den Künstlernamen Hugo van Daxburg habe ich ausgewählt, weil Alleister Crowley behauptet hat, fünfsilbige Namen würden sich am ehesten einprägen. Genug der Vorrede: Wenn du erlaubst, kopiere ich hier mal mein Spontangedicht ein. Habe wie im Reggae in einer Art Off-Beat gschrieben, nach „Ich hoppe“ einen Break in den Rhythmus gebracht, eben nichts auf „hoppe“ gereimt. Ach ich muss noch etwas schreiben. Bin ja in der Gruppe, für seltene deutsche Wörter. Ist letztlich langweilig. Wichsgriffel, Schnallentreiber und Puffmutter habe ich provokativ reingestellt, mit viel Erfolg. Aber wenn mir mal kein schönes altes deutsches Wort einfällt, dann lese ich einfach bei dir nach. „Anhub“ kannte ich noch nicht, Thx, wie man heutzutage
    schreibt. Ich liebe so kleine künstlerische Wettstreitereien….
    Hier nun Jo Sokrates Weiser vor ca. 3 Std

    „Auf blöde Fragen brav zu reagieren, das – leider – kann selbst ich nicht garantieren. Dafür gibt es hier auf dieser Erde nun einmal die Pferde. Die ham den großen Kopp zum Denken und ich die straffen Zügel, sie zu lenken.“

    „Jo Sokrates WeiserJetzt aktiv
    Jo Sokrates Weiser Mona, mit mir #darüber echt zu diskutieren, dauert bei mir #mindestens die ganze #Nacht bis endlich dann der Tag #erwacht. Also würd ich mich an Deiner Stelle nicht drum zieren. Du darfst früh morgens dann #beizeiten auch das Pferdchen sein und mich mal #reiten … “

    „Ronja Weiser
    Ronja Weiser zu antworten auf fragen
    die wir kaum ertragen
    können wir auf morgen oder so vertagen“

    „Hugo van Daxburg Du diskutierst dann die ganze Nacht durch? Nimmst du irgendwas ? Ausser Kamillentee, meine ich“

    „Hugo van Daxburg Warst wieder mal ne Muse für mich. „Die Pferde im straffen Kopp-Galopp, sie denken, ich würd‘ sie lenken, ich hoppe als Jockey voll auf dem Pferd, die Zügel lässig und nicht gehässig geb ich dem Tier die Sporen, beug mich zu seinen Ohren und raune: Mach schneller, noch ist nichts verloren“

    Jo hat alles mit einem Lach-Icon versehen. Was meinst Du? Ist doch ein niedliches Glasperlenspiel. Leg dir doch auch einen fünfsilbigen Künstlername zu. Positiv gesehen ist Fb eine tolle Plattform, ich habe durchaus interessante Persönlichkeiten kennen gelernt.
    Aber ich will dich keineswegs irgendwohin locken, wo es dir nicht behaglich ist. Argwohn mir gegenüber ist wirklich unangebracht.

    Jetzt hoffe ich, daß ich Dir nicht die Zeit gestohlen habe

  6. @ Magnus

    Von dieser Gruppe die „seltene“ Wörter sucht, habe ich ja schon berichtet, Sie nennen sich nun: „Seltene, skurrile, schöne Wörter und Redewendungen der deutschen Sprache“
    Bevor man ein Wort unterbringt, soll man vernünftigerweise suchen, ob es schon ein anderer eingebracht hat. Wie so ein Rennen zum Patentamt, Bin innerhalb einer Woche ein sog. „Rising Star“ geworden.

    Ich vermute aber, daß ich den Frauen dort langsam unheimlich werde. Bei mir purzeln (purzeln habe ich auch schon untergebracht) die Begriffe nur so durch’s Vorderhirn.

    Nicht ohne gewissen Stolz möchte ich hier die Wörter aufzählen, die ich in der letzten Stunde gepostet habe und auf die noch keiner der vielen Teilnehmer gekommen ist.

    Könnte aber auch sein, daß sich eine clevere, unbegabte Schriftstellerin hier mit „guten“ Wörtern versorgen lässt !

    Trotzdem (Wer lang hat, kann auch lang hängen lassen, nicht wahr ?):
    Lochschwager
    Zellenkoller
    Stangenfieber
    Ein Bier stauchen lassen
    Pechmarie
    Vorderhirn
    Ganter
    Planschbecken
    mondsüchtig
    Anrichte
    abdingen
    Brechdurchfall
    Pergola
    Drehleier
    Schreib­uten­si­li­en
    Trugschluss
    Markise
    Hosenträger
    Firmung
    Glöckner
    Flösser
    Köhler
    Arkebusier
    „Waas erlaube Struuunz ? Spiele wie Flasche leer !“

    Für dich sind das alles natürlich alltägliche Wörter, aber dort ist es ein kleiner Wettstreit, bei dem ich mich ganz gut halte

    Hier noch eine kleine Aufmunterung, Lachen ist die beste Nedizin

    https://www.youtube.com/watch?v=q69v7KypXR8&fbclid=IwAR3VefhlMINuaRrnmh2WPYK7f5FkNcG7HLxjyDeTTiT5Ug0oS5fc8wemq2E

    1. @ Erika

      Wie wär’s mit „flacken“ „herumstracken“, „ommeloina“ (die schwäbische Variante für „chillen“)?
      Vielleicht kennen die Leute dort noch nicht einmal den Schafsseckel oder den Ziegenspitz. Erst recht wohl nicht den „Lohle“, den „Lällabebbel“ oder den „Denger“. Der „Dampfsabbler“ böte sich auch noch an. Oder die „Schlutt“.

  7. @ Magnus

    Vielen Dank. Lällebeppel habe ich jetzt mal gepostet. Den Scheiraborzler habe ich schon mal untergebracht. Die sind hauptsächlich hochdeutsch unterwegs und ich will nicht zu viel Schwäbisches am Stück einbringen. Hatte höflich angefragt, ob Dialektbegriffe goutiert werden würden. Eine Admin schrieb, ja unter Verweis ob es denn Sozio- oder Ethno-Dialekt sei. Das Schwäbische hat ja fast so viel Schimpfwörter wie das Bairische, auf dieser Seite gibt es sie massenhaft

    https://schwaebisch-schwaetza.de/schwaebische_schimpfworte.php

    Wäre schön, du würdest da mitspielen, unter Pseudonym, wenn du willst. Es geht dann auch um’s Definieren der Begriffe und etliche scheinen die hervorragende Seite von Duden nicht zu kennen

    Wünsche dir noch einen schönen Mittwochabend

    1. @ Erika

      Ich mache im Netz grundsätzlich nichts unter Pseudonym. Das hat verschiedene Gründe, die ich an dieser Stelle nicht ausführen will.
      Und auf Facebook mache ich erst recht nichts.
      Der Duden ist wahrlich nicht schlecht, zumal er auch moderne, neuere Wörter beinhaltet.
      Das Maß aller Dinge insgesamt ist aber Grimms Wörterbuch der deutschen Sprache. Das gibt es mittlerweile sogar im Netz. (Ich habe glücklicherweise noch eine Druckausgabe zuhause, wer weiß, wann man daran auch noch rumzensiert.)
      Ein Band lautet übrigens „V bis Verzwunzen“…
      Dir auch noch einen schönen Abend und viel Spaß mit dem deutschen Wortschatz.

  8. @ Magnus
    Auf Lällebeppel schrieb einer „Kommt mir schwäbisch vor“

    Aber dieses Schimpfwörterbuch hat es in sich. Gerade noch Zoddlbogg gepostet,

    Und das hier ist auch schön:
    Lohle
    Unfähiger Mensch

    ‚Lohle‘ passt der Schwabe je nach Bedarf situationsbedingt an:
    aldr Lohle, allmachdsliadrichr Lohle, beesr Lohle, bodabeesr Lohle, bodaschlechdr Lohle, dreggadr Lohle, erdamäßigr Lohle, erdaschlechdr Lohle, erdaliadrichr Lohle, erzfaulr Lohle, frechr Lohle, goddsallmächdigr Lohle, goddesgladdr Lohle, goddsmillionischr Lohle, grädigr Lohle, granadamäßigr Lohle, grandigr Lohle, greizliadrichr Lohle, groddafalschr Lohle, groddahäßlichr Lohle, grondfalschr Lohle, grondvrlogenr Lohle, gschuggdr Lohle, gwaldädigr Lohle, halbläbigr Lohle, hondselendr Lohle, hondsgmainr Lohle, hondsliadrichr Lohle, huradr Lohle, jesasmäßigr Lohle, mordsmäßigr Lohle, narraddr Lohle, nommgschnabbdr Lohle, obachanr Lohle, ogwäschanr Lohle, omeeglichr Lohle, ovrschämdr Lohle, saudommr Lohle, saufrächr Lohle, saugladdr Lohle, sauschlechdr Lohle, schbenaddr Lohle, schdengfaulr Lohle, segglbleedr Lohle, vrdruggdr Lohle, vrsoffenr Lohle, wiaschdr Lohle, wurmigr Lohle, zuddeligr Lohle,

    1. @ Erika

      Schön, das mit all den Lohles. Ich kenne den Begriff allerdings nicht nur für einen unfähigen, sondern besonders auch trägen und faulen Menschen, was oft dasselbe ist, aber nicht immer. Denn manche Trägen und Faulen können, wenn ihnen nichts anderes übrigbleibt, durchaus etwas. Nietzsche meinte, bei ihm (in seiner Zeit als Griechischprofessor zu Basel) seien sogar die Faulsten fleißig gewesen.

  9. @ Magnus

    Vielen Dank für den Hinweis auf die nicht zu hoch einzuschätzenden Brüder Grimm. Bei der Uni Trier sollte man sich bedanken, dafür, daß sie eine digitale Version erstellt haben und mit Onlinesuchfunktion kostenlos ins Netz gestellt haben

  10. @ Magnus

    Einer geht noch. Wollen mer en reilasse? Aber sischer dat: (Live online speed poetry)

    Der Rat der Eulen

    Da sassen sie da und lachten,
    zu dritt im Bunde
    als aufrecht sie sitzend dort wachten
    und heimlich die Pfeife machte die Runde

    Nun schlaf nicht ein, du fauler Hein
    es geht doch die Kunde,
    dass pünktlich zur vollen Stunde
    geköpfet ein jeder Schläfer wird sein.

    So bangten sie, wie ängstliche Hunde,
    hellwach und dösig mit Bedacht,
    des Uhrzeigers untrügliche Runde,
    in dieser so warmen Sommernacht.

    Sie schreckten auf, kurz bei dem Gong.
    Sie streckten sich
    sie leckten sich und da macht es Pong
    „Ich bin nun hier, der Wüterich !“

    „Ich bin der Versohler,
    ihr liedrigen Lumpen,
    vielleicht auch ein Holer,
    von halbverauchten Stumpen.

    Nun raus mit dem Grünzeug,
    ihr schludrigen Wächter
    bevor ich euch beug,
    und ihr habt’s Gelächter“

    (Jetzt muss ich ein Päusle einlegen)

  11. Eine leicht modifizierte Version.
    Lade dich gerne zum dichten Mitreimen ein).

    Der Rat der Eulen

    Da sassen sie da und lachten,
    mumpfdreist zu dritt im lockren Bunde
    als aufrecht sie sitzend dort wachten
    und heimlich die Pfeife machte die Runde

    „Nun schlaf nicht ein, du fauler Hein
    es geht doch die Kunde,
    dass pünktlich zur vollen Stunde
    geköpfet ein jeder Schläfer wird sein.“

    So bangten sie, wie ängstliche Hunde,
    hellwach und dösig mit Bedacht,
    des Uhrzeigers untrügliche Runde,
    in dieser so lauwarmen Sommernacht.

    Sie schreckten auf, kurz bei dem Gong.
    Sie streckten sich
    sie leckten sich und da macht es Pong
    „Ich bin nun hier, der Wüterich !“

    „Ich bin der Versohler,
    ihr liedrigen Lumpen,
    vielleicht auch ein Holer,
    von halbgrauchten Stumpen.

    Nun raus mit dem Grünzeug,
    ihr schludrigen Wächter
    bevor ich euch wegbeug,
    und ihr habt’s Gelächter“

    Sprang auf da der Jürgen,
    der faule Gesell.
    „Du mich betrügen?
    Vom Acker, nun schnell“

    Voll Wut sprach da der Wüterich:
    „Meinen Neffen Jürgen,
    den kleinen Stüberich,
    den sollt ihr erwürgen !

    So raffet nun weg den lumpigen Strolch,
    er ist nicht der Jürgen, er ist nur ein Jockel.
    Nehmet das Schwert oder nehmet den Dolch
    nur runter mit ihm vom frechdreisten Sockel“

  12. @ Magnus

    Die Bardin führt weiter aus:

    „Mein Jürgen, mein Jocklein,
    nun fast er mich an.
    Er sägt auch am Tischbein
    und tritt an mich ran!“

    So war es nun Olga,
    direkt von der Wolga,
    die jetzt den Jockel
    kneifte am Zwockel.

    Der Jockel wacht auf und stammelt vor Wut:
    „Da wird doch verrückt der Mops in der Glut.
    So wie das Leder fürchtet die Nut –
    so passet nur auf, was wohlfeil ihr tut !“

    Die Olga nun weinte,
    der Wüterich greinte.
    „Halt doch einmal die Schnauze,
    du unförmige Plauze“

    Es war früh am Morgen,
    der Hahn nicht mal krähte,
    als krumm voll Sorgen,
    die Kähte sich nä‘hte

    „Oh Graus oh gar schrecklich Pein“,
    sie krächzend stammelte,
    als beim Haus von Doktor Klein
    die Kundschaft sich wohlfeil versammelte.

  13. @ Magnus

    Viele gehn‘ noch. Zum Beispiel der Dialog mit dem weltberühmten Stuttgarter Bassisten Andy Göldner, genannt Andy Goldner. Er ist sich ob seiner künstlerisch sprachschöpfenden Fähigkeit durchaus bewusst.

    Also los im Poesiealbum-Tollhaus des heutigen Tages (partiell):

    Andy Goldner:

    Die Entscheidung vor der möglichen Ausscheidung.
    Schreib‘ ich Gedichte vor dem Aufsteh’n,
    will der Dung nicht aus dem Darm geh’n.

    Hugo van Daxburg
    Dann musste halt während des Kackens dichten

    Andy Goldner
    Nein, da würde ich meinenDarm unnötig ablenken.

    Hugo van Daxburg
    Hugo van Daxburg an Andy Goldner Ich hab regelmässig Ideen beim Abseilen…

    Andy Goldner
    Andy Goldner an Hugo van Daxburg Fall nicht runter!

    Hugo van Daxburg
    Hugo van Daxburg an Andy Goldner
    Ich seile ja nur ab, ich selbst bleibe immer relaxed auf der Kuppe (auch Brille genannt). Die Abgeseilten ahnen nicht, daß sie im Orkus landen werden und das ist auch gut so….

    Hugo van Daxburg

    Hugo van Daxburg an Andy Goldner

    Rumpelpumpel – stöhn, drück, …aaaah /
    Und nun liegt er prächtig da /
    der bräunliche Kawenzmann /
    Ja, schau ihn dir nur glücklich an ! /
    Jetzt noch wisch und spül und Zack /
    Tolle Ernte – Gack Gack Gack

    Hugo van Daxburg

    Hugo van Daxburg an Andy Goldner
    Reizdarm ? Ist dein Darm weiblich ? Wahrscheinlich warst du zulange in Paris. Noch immer höre ich Jean-Claudes zweiwöchentliches Geseiere: „Diese komisch deutsche Essen ist nix gut für die Darm“

    Hugo van Daxburg

    Ändy, dieser Dändy /
    bei sich auf dem Klo /
    da war er nicht froh. /
    „Soll ich nu kackn oder dichten /
    oder meinetwegen beides mitnichten ? /
    Nicht Koten ? Nur Pissen ? /
    Bevor micn die Zoten /
    letztendlich vermissen !“

    [Ich kann immer noch nicht verstehen, warum so ein hochbegabter Homo Ludens wie du es bist, jegliche Einladung zu einem belustigenden Maskenball ausschlägt. Irgendwann wollen die Massgeblichen wissen, wer hinter der Maske steckt. Glaub es mir bitte. Wir beide dräuen und drängen zum Licht, vermutlich]

  14. @ T. Bold

    Wenn du etwas Ähnliches auch aus dem Stehgreif bezecht auf einer Cocktailparty runtersabbeln könntest, wärest du im Club willkommen. Ansonsten: Versuch doch bitte nicht den Reich-Ranitzki zu machen, bittscheen. Immerhin hast du auch gereimt und du hast natürlich recht: Der allermeiste Wein kommt aus Normflaschen mit EU-Kronkorkenverchluss. Jetzt ruckzuck einen Reim auf Kronkorkenverschluss, lieber T&-Bold und du bist ausserhalb von oberflächlichem Verdruss

  15. @ T. Bold

    Aber das mit dem Wein und dem Schlauch, das gefiel mir schon auch. Die bekannte PR-Agentur Oswell Dodlinsikov and Semi-Sons sucht gerade einen begabten Menschen, der „scheene Wörters“ für das u.g. abstrakt posttraumatisch-psychedelische Meiserwerk finden kann. Alsdann frischauf, alter Meisterreimer, auf zu den unendlich blau funkelnden, ewigen Rotweinkelchen. Oder willst du ewig der knurzend-furzende Sesselclown bleiben, den du vorgibst sein darstellen zu wollen haben mögest?.Gefälschter, italienischer, mit Ochsenblut gefärbter Weindarsteller wohlmöglich gar? Hier die kreative Scharfrichteraufgabe. Hopp oder Topp, Geselle. Hier nun, wohlan, lasse er nun ewiggültge Poesie herwabern auf diese wohlfeile Auftragskompision (aber bitte ohne an seinem alten Schlauch rumzuspielen) https://www.youtube.com/watch?v=BrY8XLT917o&t=1163s

  16. @Magnus und T.Bold

    Wenn man wiederholt (ungelogen) von anderen Schreiber/innen im Internetzl als brilliant, virtuos und inspirierend bezeichnet wird, dann ist dies doch ein Streicheleinheits-Anspornungs-Moment, dünke üch. Inzwischen spiele ich lieber mit Sprachspalter-Gedanken rum als mit meinen Geschlechtsteilen und das will as heissen(Kleiner Witz). Aber ich kann nicht umhin, heute, hier und dorten und auch da drüben wie wiederum hüben, zu dieser Stunde, nun, gleich, ausgerechnet jetzt, in wenigen Momenten (nach einer sehr kurzen Werbeeinblendung) auf diesem Kanal und zwar exklusiv nur hier, jetzt, gleich, in wenigen, kommenden Sekunden, die unabänderliche Wahrheit über mich, das aufsehenerregendste Geständnis aller Zeiten sozusagen, kund zu tun, ach was schreibe ich, los zu treten, ein wahrhaft historischer Moment, ihr Wahrheitssuchenden, seit Wochen und Tagen an den Monitoren ausharrenden Menschen und Menschinnen. Liebe Sucher und Sucherinnen, lieber T. „Teebeutel“ Bold (ja, selbst du) nun kommt der Moment, daß ich, Erika „Kopp-App“ Walter vor der Weltöffenlichkeit mich offenbarend darszustellen gedenken wohlmöglich in Betracht ziehen könnte, selbstverständlich unter Abwägung sämtlicher Imponderabilien und sonstig irgendwie auftretendern Faktorenmöglichkeiten. (Von dem weinerlichen Schluchzen der eiskalten Auftragsmörderin sollte man sich tunlichst nicht ablenken lassen, wird mir gerade befohlen, hinzuzuschreiben. Damn it !). Hier nun, denne (ich werde dies Geständnis sicher bedauern, aus der internationalen Reim-Vereinigung bin ich ja schon schimpf und schändlich rausgejagt worden. Alles nur wegen T.Bold und seinem Wein-Schlauch-Spruch. Der hat nämlich gesessen)

    „Was das Gefährliche an mir ausmacht: Ich habe meine Befragungsmethoden ja weder beim KGB, Mossad oder CIA (oder sonsteiner fortschrittlichen Rausfindungsbehörde) gelernt sondern bei S.P.E.C.T.R.E, unter der wohlwollenden Anleitung von Dr. Fu Man Chu und Directeur Fantomas. „Zieh dich warm an“ steht auf unseren Gürtelschnallen und an unseren Dolchgiffen. Wir haben die Erlaubnis kalt zu machen und noch ein paar andere Eigenheiten, unseren Jägermeister schätzen wir stets linksrum aufgeschüttelt, nicht dackelhaft hergewackelt. Sowas verzeihen wir von S.P.E.C.T.R.E recht ungern, so kann man sich schon eine Bläusäure-Injektion aus dem Regenschirm heraus einhandeln. „Ooopsie poopsie“ nennen wir die Aktion, bzw. „Haste nich gesehn“. Unsere bildschönen, supersexy Agentinnen benutzen bevorzugt präparierte BIC-Kugelschreiber und nennen die Tötungsaktion „Smoochie Poochie“, was ja auch offensichtlich und leicht erklärbar ist“

    1. @ Erika

      Du bist ja heute mächtig in Fahrt. Erst wunderbar eingeschwurbelt, dann mächtig umgeschwurbelt, das Ganze endlich sehr geschmeidig ausgeschwurbelt.
      Ein echtes Kleinod, ich freue mich sehr, dass Du es hier eingestellt hast. Ermutigend. Sehr lustig.
      Wenn ich’s recht überlege, habe ich Dich hier noch nie derart ausladend schwurbeln sehen, wie bei Deiner obigen Eingangsschwürbelei. Das ist mindestens die Meisterklasse, denn hernach folgen ja auch sehr schöne Volten vom eigentlich längst erkannten Dichter zum Geschmähten, der aber einem gefährlichen Bunde angehöre, dessen Amazonen in Sachen Französisch eigentlich nur die geeignteten Billigkugelschreiber kennen müssen, einem den letzten Saft noch zur Stockung zu bringen.
      Ja, derlei Scherzhaftes mag ich sehr. Darauf schenke ich mir jetzt noch ein Glas ein.
      Ich sollte auch wieder mehr schwurbeln, manchmal denke ich fast, ich hätte es zur Hälfte schon verlernt. Benutzt die Füß‘ nicht, schnell sind sie lahm. Der Worttiger, da lieget er zahm. Sät keinen mehr einen Schwurbelsam.
      Oh heilsame, wundersame, wortsame Schwurbelei! Meine Loreley! Lass Dein Haar herab! Wirbele, wurbele, warbele, worbele, zerzwurbele!
      Umschnulgre, bezwieble, O Du Hohn mein Sohn!: Erwebe ein heftig‘ Gehebe, das rüstige Wort bläst den Rost vom Recken!

  17. @ Magnus

    Vielen aufrichtigen Dank für Deine ermunternden Worte. Ich habe in nüchternem Zustand meistens das Gefühl, ich hätte berauscht wieder Unsägliches abgesondert und wäre den Menschen gehörig auf den Nerv gegangen. Da tut es schon gut, von jemandem gelobt zu werden, der nicht nur ein Meister der deutschen Sprache ist, sondern auch schwerwiegende Gedanken vermittelt.

  18. @ Magnus

    Ich vergass: „Oh heilsame, wundersame, wortsame Schwurbelei! Meine Loreley! Lass Dein Haar herab! Wirbele, wurbele, warbele, worbele, zerzwurbele!
    Umschnulgre, bezwieble, O Du Hohn mein Sohn!: Erwebe ein heftig‘ Gehebe, das rüstige Wort bläst den Rost vom Recken!“. Dies ist sattes Meisterschwurbeln auf internationalem, höchsten Niveau, ungepaart von einer hektische Bräsigkeit, welche selbstverständlich dem ungeübten Keilschrifter vollkommen abgeht. Dies können nur Wortmagnaten, die ihren letzten Schliff unter der Ägide der weltweit führenden „Hohen Schwurbel“ in Istanbul entgegennehmen hätten gewollt haben dürften, nach neuestem Stand der Forschung.

  19. @ Magnus

    Wer des Schwurbelns wirklich mächtigt,
    der auch gerne schwurbelnd nächtigt.
    Schwurbelt hier und schwurbelt dorten,
    schwurblig allwärts allerorten .

    Schwindlig schwurblig, tolleröh
    da ist auch Schwurbel in der Höh‘!
    Schwurbel Schwurbel an der Wand,
    wer hat die grösste Klatsche im ganzen Land ?

    Schwurbeln ist doch nur Scharwenzeln,
    tolldreist umeinand‘ zu tänzeln.
    Schwierig wird der Schwurbler nur,
    trinkt er warmen Wodka pur.

    Schwindlig schwurblig, tolleröh
    da ist noch Schwurbel in der Höh‘!
    Schwurbel Schwurbel an der Wand,
    wer hat die grösste Klatsche im ganzen Land ?

  20. @ Magnus

    Bin wieder voll mit Pantagruelion bis Oberkannte Unterlippe und habe gerade, wie eine Hoffnarranärterin auf einen sehr politischen Post geflauselt ( ach was, beschreiben ist zu mühsam, sagte Libelle) ich zitatitiere einfach auf immer der Nase nach meinen geschätzten Freund Michael Schäfer, Schriftsteller:

    „SMOKE AND MIRRORS

    Sun Tzu says: „Appear strong, if you are weak, and appear weak, if you are strong!“ The USA is actually acting out like they could go to war with everybody and his dog at once. But considering the fact that in some US bases and on board of some US ships 30 percent and more of all service men and women have been tested with the Coronavirus and/or have reported sick already, it seems more than likely to me that America’s military has in fact been extremely weakended by the virus, and they are now trying every trick in the book so as to still apear strong, in order to scare others away from attacking them, because in their actual state of (un)health, their troops simply couldn’t muster a decent defense against any serious threat/attack anymore these days?“

    Der Micha kennt und schätzt meinen abwegig mitternachtsblauen Humor und deswegen habe ich dies gepostet, in der Kommentarlinie. (Lachen ist die beste Medizin, davon bin ich nach wie vor überzeugt). Und selbstverfreilich ein erneutes, nicht um den heissen Brei herum strolchendes, unter schlechten Umständen auch eventuell tagdiebischen Tunichguten zugute kommendes Allgemeingut, ein eben NICHT zugeeignet wollendes, virtuos gesetztes Zen-Kanononenkoan „sein wollen“ [eo ipso] zu haben sein muss (Im Sinne von Habermas „Gedachtem Umherschweifungstheorem“, aber ausschliesslich in seinem prokrastisch-preussisch angedeutetem Virititätsschub jenseits der 80)

    Hier nun meine Ping-Pong-Schmetter Replik auf Sun-Tzu

    “ In der chinesischen Kultur ist es beispielhaft selbsredend gewöhnlich althergebracht, die älteren Altgewordenden (Wing Wung A’tschi – „die Betagten“ genannt“) zu ehren und nicht nur zu beköstigen, sondern ihnen auch die erlesensten Happen, wie die glitschig-gekochten Augen von Strassenhunden („Oi-Wog-Tschk-T’schi“) als erstes aufzutischen. Li und Wang zeigen hier lobenswert diese alte konfuzianische Tradition wieder auf“

    https://www.youtube.com/watch?v=saBqJWwCP0E

  21. @ Magnus

    Ein für mich vermaldeiter, verleideter Tag. Körperlicher Schmerz und auch sonstige Pein. Und der Sonntag – wie soll ich’s umschreiben ? Wassermässiger, durchfalliösester Ektoplasmaausfluss im Rosettenbereich des Muldhara-Chakras zur gutbürgerlichen Schlafenszeit, während eines schönen Traums ? (Do you get the picture ?). „Der Tag fängt aber vielversprechend an“ dachte ich auf dem Weg zum Klo…

    Das habe ich auch als Hugo auf Fb kurz und knapp mitgeteilt und damit einen kleinen Diskurs ausgelöst (den ich, fall’s du magst, hier gerne zum Besten gebe).

    Jedenfalls habe ich dann kurz aus der Lamäng heraus gereimt, nachdem mir aufgefallen war, daß dieses Thema von den Poeten seither nonchanlant umgangen wurde, und ich hoffe, daß es hier in die Rubrik reinpasst, wohlmöglich samt meinen eigenen, kläglichen Kommentaren.

    „An des Durchfall’s Dröhnen / ist’s schwer sich zu gewöhnen / Es quietscht und knurrt / der Eingeweide murrt ! / Wie schön – ’s gibt wieder Klopapier / sonst säss ich ganz verzweifelt hier !“

    Hugo van Daxburg: Gerade wurde mir durchgefunkt, daß ich mir mit dem Siebenzeiler mein heutiges kärglich Hanfbrot verdient hätte. Ich dürfe nun also eine getrocknete Blüte dem Flammentod preisgeben. Dabei ist das bisschen Marihuana schon das ganze Zuckerbrot, zu der Peitsche fallen mir nicht viele Reime ein. Ja, wir „Beuteschreiber“ haben es nicht immer einfach, noch niemals wurde unser Leid angemessen besungen. Die Idee zu dem Musical „To write or die“ hat mir Andrew Lloyd-Webber für ne Pizza abgehandelt. (Was sollte ich tun? This was a serious snack attack and I forgot my money at the hotel room)

    Hugo van Daxburg: Das Libretto für die Hauptarie habe ich auch schon angedacht (Bassbariton) „Words come to me like the rays of the sun“

    Hugo van Daxburg: Also zwei Sachen liebe ich, direkt nach einer kunsthandwerklich durchdachten Inhalation: Den hervorragenden, geschmacklichem Abgang und den leicht öligen Film auf der Zunge, der Wonne verspricht

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