Also sprach Zarathustra

Ich lese nun wieder zum zwölfzichsten Male im Zarathustra herum, gerade wieder in Richtung Ende, habe eben das Eselsfest genossen.

Dies Buch ist eine derartige Fundgrube, dass ich es nunmehr, indem ich den Don Quijote im Laufe der Jahre zuerst auf Deutsch, dann auf Spanisch, inzwischen auch auf Englisch gelesen habe, die Runden auf Italienisch und Französisch noch vor mir, doch nicht mehr auf die gleiche Stufe stellen will, sondern vor dem Quijote an die erste.

Wundersam ist allein schon der Band selbst, der mich seit nunmehr dreißig Jahren bis ins spanische Gebirg und sonstwohin begleitet. Ein einfaches Taschenbüchlein vom dtv (Colli-Montinari-Ausgabe, nur die zählt!), nicht einmal gebunden, auf dessen Rücken wohl auch schon Chorizo geschnitten wurde, völlig verbogen und zerspeckt, und noch ist nicht eine Seite herausgefallen. Wenn es Magie gibt, hier hat sie sich sichtbar gemacht.

Ich wundere mich allein darüber immer wieder, wie sehr ich mich immer wieder über einen Satz, eine Wendung erstmals so wundern kann, wie über Wundersames aufs Neue, noch einmal anders als zuvor. Es ist, als stünde man staunend vor einer Schatzkiste, die dem immer neue bunte Goldstücke und Edelsteine ausgibt, der sie zu heben weiß.

Ich dachte gerade, wer den Zarathustra nicht gelesen hat, der hat recht eigentlich gar kein Buch gelesen. Was natürlich ein grober Unfug ist. Doch selbst solcherlei Narrheit mag einen umglitzern.

Dies buchlange Gedicht narrt selbst noch die ärgste Narretei.

Bisher 21 Kommentare

21 Antworten auf „Also sprach Zarathustra“

  1. Lieber Magnus,
    ja, ich habe auch jahrelang gelesen, um dann dahinter zu kommen,
    w i e viel ich n i c h t gelesen habe. So, wie Du oben schreibst, bist
    Du derart intellektuell, dass ich befürchte, Du bist sehr einsam.
    Weil s o viele derart Intellektuelle kann es gar nicht geben, wie
    Du bist. Und noch dazu so genaue, aufmerksame und schnelle
    im Geist. Doch Du schreibst dort und da, wie Du diese Freunde
    bekochst und da denke ich, die Schwaben sind besser bestückt
    mit Obergescheiten außerhalb der zähen Oberschicht.

    Ob so ein normaler Stino diese Unterhaltungen bei Euch überhaupt
    ohne Hustenkrampf und Überraschungsschluckauf überstehen
    könnte, wollte ich lieber nicht ausprobieren. Was könnte so einer
    (Stino) wohl da gegensetzen?

    Du siehst, einfache Grobheiten sind nicht so abschreckend wie
    die Überlegenheit im Geist. Wie sagen die Leute eigentlich „Sie“
    zu Dir? Was hast du da an Weisheit für einen unüberwindlichen
    Wall um Dich gebaut, um vor WAS Dich selbst zu schützen?
    Muss ja grausam sein, hinter dieser allmächtigen Mauer!

    Ich traf heute beim Einkauf eine Frau an der Kassa.
    Sie erzählte mir vor dem Geschäft etwa ab Minute 10 -15
    ihr ganzes Leben in Zeitraffer, auch sehr intime Details.
    Ich finde, dass dieses Leben hier, Magnus, ein einziges
    Missverständnis ist.

    Deine Informationen, die Du hier preisgibst und das Leben
    dieser Frau zeigen mir das zu 100%. Dazu meine eigene
    Erfahrung dahingehend: Immer, wenn ich dachte, etwas
    e n d l i c h gelernt zu haben, wurde es wie Zauberhand
    total überflüssig. Es war, als wenn ich ins Leere greifen
    würde. Völlig umsonst.

    Da hast Du endlich einen Panzer um Dich vollständig
    fertig gebaut. All Deine Grobheit eingesetzt, und immer
    erwartet, dass „die“ eh abhaut. Wenn die kleinen
    Grobheiten nicht greifen, dann ist da ja immer noch
    die Firewall !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Gut gemacht, Magnus, doch völlig wirkungslos.
    Weil „die“ haut sicher ab, irgendwann.
    Doch DU bist nackt.
    Da kannst Du noch so viel lesen, um nicht verletzt
    zu werden. Du bist und bleibst nackt.

    So, und da komm nun DU selber drauf, was DAS bedeutet.

  2. @ Gigi

    Liebe Gigi, da hast Du mir ja gleich einen ganzen Korb oder Strauß von direkten und indirekten Fragen hingestellt. Und bist auch endlich noch etwas boshaft geworden.
    Bevor ich darauf eingehe, will ich Dich aber darum bitten, Dein Licht als „Stino“ hier nicht mehr zu sehr unter den Scheffel zu stellen, denn das wirkt wenig glaubwürdig. Du bist der deutschen Sprache weit überdurchschnittlich mächtig, und Du kannst selber denken, also stapele bitte nicht so tief.

    Also, nun versuche ich, Zitat für Zitat, die für mich wichtigsten Punkte Deiner Rede aufzugreifen. (Wohl wissend, dass das nur zu mehr Selbstentblößung führen kann, wenn ich redlich antworte. Aber das dürfte ja durchaus Deine Absicht sein.)

    „So, wie Du oben schreibst, bist Du derart intellektuell, dass ich befürchte, Du bist sehr einsam.“

    Das ist meines Erachtens gleichzeitig richtig und auch wieder gar nicht. Einerseits kann ich nicht, wie manche andere, die immer, wie beiläufig, von ihren vielen, vielen Freunden reden, allen Sorten derer, daherprahlen, und wohl nicht nur deshalb, weil ich den Begriff der Freundschaft vielleicht etwas enger auslege als diese Glückskinder. Ich habe auch nicht die Anerkennung und Macht einer Frau Merkel oder eines Elon Musk und ebensowenig Millionen Fans wie Kanye West. Ein paar Freunde aber habe ich, zudem zwei Kinder von bald 18 und 20, die mich immer besser zu verstehen scheinen. Und, ja, ich „habe“ Nietzsche und Konfuzius, Kleist und Schiller, Cervantes und Dostoijewski, Bach, Händel und Chopin, überdies mein eigenes Denken, allzumal meine eigenen Witze und Erkenntnisse, über die ich zuerst lachen darf, oder sie gewahren, als weitere Freunde. Manche schätzten und schätzen auch meine Arbeit, anscheinend gehörst Du inzwischen auch dazu, wenn jetzt auch ein wenig stinkig geworden. Ich habe zudem als Privatlehrer vielen Kindern und Jugendlichen und Erwachsenen direkt weitergeholfen, das ist kaum zu bestreiten. Genug von dem Teil des Striptease.

    „Du siehst, einfache Grobheiten sind nicht so abschreckend wie
    die Überlegenheit im Geist. Wie sagen die Leute eigentlich „Sie“
    zu Dir? Was hast du da an Weisheit für einen unüberwindlichen
    Wall um Dich gebaut, um vor WAS Dich selbst zu schützen?
    Muss ja grausam sein, hinter dieser allmächtigen Mauer!“

    Klar sind einfache Grobheiten nicht so abschreckend wie Überlegenheit im Geiste. Ansonsten: Ich habe keinen unüberwindlichen Wall um mich gebaut. Teilweise aber muss ich mich auch schützen, das ist wahr: grausam wurde es aber eher, wenn ich darauf nicht hinreichend achtete, denn da wurde mir teils sehr bitter eingeschenkt.

    „Ich finde, dass dieses Leben hier, Magnus, ein einziges Missverständnis ist.“

    Das finde ich nicht, und ich meine auch nicht, dass das von mir an dieser Stelle weiter zu begründen wäre.

    Zu Deiner Lernerfahrung lasse ich jetzt das Zitat weg und sage dazu ebenso lediglich, dass mir das so insgesamt nicht widerfuhr und widerfährt. Ich habe auch keineswegs Grobheiten eingesetzt, erwartend, dass „die“ darüber eh abhaut. Die Grobheiten habe ich eingesetzt, um zu klären. Und wenn Du meinst, dass „die“ (also wohl Du) sicher irgendwann abhaut, na und? Meinst Du etwa, ich wäre nur für Dich auf der Welt?

    „Du bist und bleibst nackt.“ (Das mit dem noch so viel lesen, um nicht verletzt zu werden, ist, mit Verlaub, eine Sottise.)

    Endlich: Klar bin ich und bleibe nackt. Tagsüber aber trage ich, zugegeben, je nach Temperatur und Sitte, Kleider darüber.

  3. @ Gigi

    Du batst mich eben, Deinen neuerlichen Kommentar nicht freizuschalten, was ich auch nicht tun werde. Der andere war aber schon raus, meine umfässliche Gegenrede dazu fertig. Ich mache hier nicht den Hüh und Hott. Was raus ist, ist raus, es sei denn, es gibt wirklich gewichtige Gründe, zumal der juristischen Art.

  4. @ Gigi

    Ich will noch anfügen, dass ich es schade fände, hautest Du jetzt einfach ab. Gleichwohl mache ich hier auch für Dich nicht den öffentlichen Hampelmann, allein mein Name dabei klar.

    LG

    Magnus

  5. @ Magnus
    Lieber Magnus,
    ja, habe alles gelesen.
    Was bist Du gescheit, ich fasse es nicht.
    Ok, danke für Deine ausgereifte Antwort.
    Die Bosheit weise ich zurück.
    Es ist meine Wut und Trauer darüber, dass
    ich es nicht wert war, als Mädchen gefördert
    und gefordert zu werden.

    Die „Sottise“ ist ein Eindruck von mir, der mir
    immer noch sehr zu stimmen scheint. Von mir
    aus gesehen. Wenn es für Dich nicht so ist,
    dann ist es eben so. Ja nein, wie komme ich
    dazu, dass Du nur für mich lebst, ist ja ganz
    anders, Du lebst in Schwaben für Dich und
    für die Schwaben, mit denen Du zu tun hast.

    Ganz klar. A l s o der Schmerz ist meinerseits
    und Du bist der Auslöser und jetzt auch noch
    Stabilisator. Ich stehe am Abstellgleis, schon
    lange und selbst wenn ich einmal wollte, kann
    ich nicht auf die interessanten Reisen gehen.

    Das wurde mir eben vorhin bewusst, als ich
    Deine tollen Artikel las. Die Festung habe
    ich ja richtig gespürt, diese Deine und die
    allgemeine, dass die allzu-Einfachen da
    keinen Zutritt haben. Pech gehabt.

    Könnten sie auch noch so gewählt schreiben.
    Nein, gar nicht Dein Kaffee und auch nicht
    Deine Schuld, oder so was in die Richtung.
    Du hast auch nicht die Kerkerschlüssel,
    hast schon Recht.

    Es war als zeigtest Du mir die schönen
    Gestade und gleichzeitig sagtest Du: Nein,
    kein Eintritt.

    Nimm es mir nicht krumm,
    ich werde mich schon wieder fangen.

    Magnus ich habe großen Respekt vor Dir
    und ich hätte Dich so niemals kennengelernt.
    Der PC und das Internet, wovor ich zuerst
    Angst hatte, dazu sage ich jetzt oft heimlich
    bei mir: Beglückungsmaschine.

    Im Moment werde ich jetzt erst einmal
    meinen „Vogel“ auskurieren. Ich melde
    mich dann, wenn ich wieder so weit bin. Gigi

  6. Ok, Magnus, tauche eben wieder auf.
    Du bist echt toll, so gut hat meine Zicke noch kaum
    einer aufgefangen. Es war sicher total
    überraschend für Dich, doch Deine mindestens
    5 Sprachen haben mich getriggert.

    Ich war selbst nicht gefasst.
    Gestatte mir später bitte einen Nachtrag und
    ein Fazit aus unserem gemeinsamen Erlebnis
    zu fertigen. Ich muss mich jetzt erst einmal
    allgemein umsehen, was so los ist. ……… See you later….

  7. @ Magnus

    Du bist der gutmütigste aller Bloghalter,
    na gut, alle kenne ich ja nicht….
    Beeindruckt mich heute sehr.

    Darf ich Dich bitte einladen zu einer meiner
    Gedankenreisen, die einiges an Realität beinhaltet?
    Das, was Du bemerkst, was ich kann. Dann tue ich
    eben das, was ich kann, macht ja auch Spaß!

    Du lädst ja ein, des Öfteren, zur klaren, offenen Rede.
    Nun denn.

    Die Diskussion über das Volk der Slawen geht über die Vermutung der „Ostgermanen“ bis hin zur Spekulation der Bevölkerung dieses Raumes durch Einwanderer aus Indien. Leider habe ich bis jetzt keinen Durchblick in dieser Hinsicht, kann aber hier offen legen, dass mein Vater Kroate ist.

    Blondgelockt, blauäugig, sehr höflich, doch zutiefst gefühlskalt. Sehr tüchtig in seinem Beruf des Kfz-Mechanikers. Wanderte kurz vor meiner Geburt nach Australien aus.

    Mutter deutschsprachig, ev. Ungarn in der Abstammungslinie, da schwarzhaarig, schwarzäugig, tüchtig in ihrem Beruf als Hotelangestellte und zu extremer Gefühlskälte fähig. Nicht durchgehend, weil Charme und Witz vorhanden, auch natürliche Nähe zulassend, eher im Instinktbereich ausgelebt. Sehr guter Kontakt zu Tieren in ihrer eigenen Kindheit, welche auch extrem hart war.

    Also „mittleres Europa“ für mich als Eltern. In vielerlei Hinsicht fiel ich durch den menschlichen – emotionalen – geistigen Rost. Auf weite Strecken lebte ich als Vollwaise auf, in der Tat. Der mir auch von Dir diagnostizierte „Arsch in der Hose“ wuchs mir aus den Erfahrungen mit meinen Kindern. Im aktiven Widerstand gegen die Staatsgewalt, der sehr heftig tobte, viele Jahre lang. Sich selbst in den Rücken zu sehen ist nicht möglich, deshalb kann ich mich seit diesen Ereignissen schwer selbst
    einschätzen.

    Meine Traurigkeit gestern bezog sich zuerst nur auf mich selbst. Dann las ich noch Magda Wimmer und nachts wandelte sich meine Traurigkeit in eine allgemeine, auf Europa bezogene.

    Entweder muss ich an den Germanen, Galliern und Kelten zweifeln, nämlich daran, ob diese in Bezug auf ihre Gefühle und deren tiefer Bezeugung im ganzen Spektrum ihrer Möglichkeiten so hochstehend und ideal waren, wie von uns gerne angenommen. Gerade Du, Magnus willst es nicht leiden, wenn einer zweifelt, ob im Okzident und seinen Bewohnern genügend dieses geschätzten Gutes der Menschen vorhanden sei.

    Am orientalischen Gegenstück beobachte ich, dass die gelobte Weiblichkeit Verformungen zur Verweichlichung hin aufweist und nicht selten in grundloser Selbstaufgabe mündet. A l s o ist auch hier der ideale Zustand nicht vorhanden.

    Die angeblich gröblich manipulierte Entwicklung der Menschheit im „freien Willen“ durch Monster erster Güte, zeigt ihre letzten Auswirkungen. Unbemerkt von unserer geistigen Elite? Europa ist eine emotionale Jauchegrube mit großem Gezeter und Geschrei nach besseren Politikern.

    Mitten in diesen skandalösen Entwicklungen treffe ich auf Dich, Magnus, und Du gibst mir zu: „… geistige Überlegenheit ist die bessere Abschreckung.“ Was ist die Essenz dieser Aussage? Ein jedes unserer europäischen Leben auf dieser Aussage aufgebaut? Welche Früchte trägt dieser Grund?

    Magda hat so recht mit dem Hegen des inneren Gartens. Doch sie bleibt damit sehr vage und unbestimmt. Bevor der innere Garten gehegt werden kann, muss erst das falsche, ja gefährliche innere, zum Schutze des Selbstes und zur Verteidigung des Egos aufgebaute Konstrukt erkannt, gesehen, ausgesprochen und aufgelöst werden.

    Auf einem Konstrukt, das nur zur Abwehr aufgebaut ist, kann Liebe und echtes Leben nicht gedeihen. Ein Konstrukt zur Abwehr, und sei es noch so edles Wissen, erstickt das lebendige Feuer des Lebens in uns. Nicht das Wissen selbst, sondern wie es genutzt wird, ist also entscheidend.

    Europa. Deine Hütte hat keine Feuer mehr. Deine Lieder sind abgestorben. Dein Territorium ist ein entkernter Kadaver, der in Abwehr erstickt. Deine Umerziehung hat jetzt die volle Auswirkung erreicht. Alle Traumen, die in Deine Vorfahren implantiert wurden, zeigen jetzt ihre volle Auswirkung. In Dir ist nur mehr Zank und Streit. Sieh in die Kommentarstränge der Blogs. Das eigene Blut wird bekämpft, trotz voller Gefahr in allen Bereichen Deines Lebens. Die Liebe ist der Angst vor Verletzungen gewichen. Die Sehnsucht ist die allgemein grassierende größte Sucht von allen. Deine Tatkraft ist gelähmt.

    Europa. Bringst Du Deinen fauligen Hintern überhaupt noch hoch? Kannst du stehen, ohne zu schwanken? Kannst Du die nötigen Schritte gehen, die jetzt gegangen werden müssen? Oder siehst Du stumpf und entleert nur noch zu, was zuletzt noch mit Dir gemacht wird? Vor Deinem restlosen Ende?

    Der Freie Wille ist tot!
    Es lebe der Freie Wille!

    Lese es wer kann……

  8. @ Gigi

    Ofrauofrauofrau!

    „Mitten in diesen skandalösen Entwicklungen treffe ich auf Dich, Magnus, und Du gibst mir zu: „… geistige Überlegenheit ist die bessere Abschreckung.“ Was ist die Essenz dieser Aussage? Ein jedes unserer europäischen Leben auf dieser Aussage aufgebaut? Welche Früchte trägt dieser Grund?“

    Du hast mich zwar nicht ganz richtig oder wenigstens nicht vollauf sinngemäß zitiert, aber sei’s zunächst drum. Es geht ja um die Fragen, die Du stellst.

    Also: Ich muss, selbst wenn ich für Europa nur per Wort eintrete, inzwischen schon aufpassen, dass ich nicht ins Gefängnis komme oder zusammengeschlagen oder gemeuchelt werde, und kein Hahn kräht danach.

    Ansonsten will ich Deine ergreifenden Worte erstmal stehen lassen. Vielen Dank dafür. Später vielleicht mehr.

    Selten Vergleichbares von einer Frau gelesen. Oder auch einem Mann. Schön, dass Du hierher gefunden hast und derlei Ergreifendes einbringst.

  9. @ Gigi

    Das oben, ohne unseren persönlichen Austausch, wäre fast schon ein fertiger Gastbeitrag. Willst Du die erste sein, gerade zur Europäischen Frage, die hier einen bringt?
    Ich hielte es für keineswegs problematisch, würden wesentliche Passagen aus Deinem vorigen Kommentar noch einmal wörtlich aufgegriffen.
    Du kannst sehr gut schreiben. Gib Dir einen Ruck und lasse bei aller notwendigen Umsicht alle Zagheit von Dir fahren.

    Das soll kein forderndes Ansinnen sein. Es ist nur ein Vorschlag.

    Vielleicht lacht man jetzt schon irgendwo über mich, und spottet, auf welchen Austausch ich mich mit Dir eingelassen hätte. Das ist mir aber schnurzepiepe.

  10. OK Magnus, was muss ich dazu jetzt noch tun?
    Flicke doch Du das Ganze so zusammen, damit
    daraus d a s wird, was Dir vorschwebt.
    Das ist ein JA. Gigi

  11. @ Gigi

    Ja, nein, schreibe Du bitte alles nochmal so gut als möglich zusammen. Vielleicht steht ja noch gar nicht alles drin. Ich schaue dann gerne nochmal drüber, und wir stimmen alles ab. Per Ebrief, abgesprochen, mit Deiner Freigabe. Ich allein muss dazu Deinen Klarnamen und Deine Adresse wissen, für alle Fälle. Das ist ein wenig Aufwand, aber zweifellos besser so für alle.
    Wenn Du einen Entwurf hast, schicke ihn mir, entweder hier (ich werde ihn nicht ohne Deine ausdrückliche Freigabe veröffentlichen, das zur Sicherheit nochmal) oder mit Ansage hier (wiederum bei mir privat verbleibend) auf meine Netzadresse. Dann machen wir Nägel mit Köpfen. Ich freue mich darauf.

  12. @ Gigi

    Geht gerade alles etwas schnell. Erfahrungsgemäß beredet man so etwas am besten am Telefon, beide sehen den angesonnenen Text, es braucht dann nur noch eine klare Vereinbarung per Epost. Rufe mich doch einfach mal an. Vielleicht gibt es ja noch was vorzubesprechen, zusätzliche Aspekte. Oder ganz einfach, wenn Du die Sache für fertig hältst. Gleich was ich dazuhelfe, es soll Dein Artikel sein. Nummer im Impressum.

  13. @ Magnus

    OK mache ich alles gleich, ist nicht so einfach.
    Die handschriftlichen Notizen zerrissen und
    im Altpapier. Schreibe es extra hier auf, damit
    alle mit-lachen können. Werde es schaffen.
    Improvisiert ist immer am effektivsten…. Gigi

  14. @ Magnus,

    Lieber Magnus, irgendetwas läuft eben quer,
    habe ich das Gefühl. Mit der Technik kann ich
    nicht so, doch die letzte EPost. wäre eigentlich
    ganz verbindlich das, was auch rauskann bis
    auf den Text ganz unten.

  15. @ Magnus 1.Nov. 21:28

    Lieber Magnus, Du warst heute mindestens
    drei Mal nicht erreichbar, per Telefon. Du
    hast auch nicht zurückgerufen. Den letzten
    Artikel, den ich in einem anderen Blog setzen
    durfte, da genügten die E Mails vollauf, um
    auf den Nenner zu kommen. Ich wäre Dir
    dankbar für offene Worte. Gigi

  16. @ Gigi

    Ich war heute viel unterwegs, habe gerade erst richtig gegessen. Deine Briefe habe ich gerade angeschaut.

    Ich schrieb: „Das oben, ohne unseren persönlichen Austausch, wäre fast schon ein fertiger Gastbeitrag.“

    Damit meinte ich, dass ich und unsere persönliche Diskussion in Deinem Artikel eine klar untergeordnete Rolle spielen sollten. Das Thema ist zu wichtig, als dass das so sehr nach vorn gebracht werden sollte.

    Wenn Du diesen Strang hier kurz als Anlass erwähnst, kann ja jeder nachlesen, ist das in Ordnung. Ich habe im Artikel aber keine derart hervorgehobene Stellung verdient. Sie untergrübe Deine Aussagen zum Thema unnötig.

    Auch hast Du die Sache mit Europa von Dir aus aufgegriffen. Verweise auf frühere Aussagen von mir dazu wären damit durchaus in Ordnung.

    Ich bitte Dich um Verständnis, dass ich das hier so nicht will.

    Über mich nur das, was dazugehört, nicht mehr.

    Dann passt es.

    LG

  17. @ Gigi

    Ich habe eben gesehen, was Du anderweitig heute gemacht hast, und das ist sehr sehr gut.

    Wenn das mit dem Gastbeitrag hier erstmal nicht passt, na und?

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