Wackerer Antifant brunzt auf Nazibullen

Las ich heute im Ufra-Käsblättchen „markt“, Ausgabe 6. Feber, auf der ersten Seite die Überschrift: „Einem Polizisten ans Bein gepinkelt“

So soll im Sachsenheimer Sängerheim (schon der Name des Lokals klar rechtsextrem) ein besuffener 62-Jähriger herumgepöbelt haben, bis die Polente kam. Und indem die im Gespräch mit ihm und Beteiligten, habe der kreative Antifant unbemerkt ausgepackt und einem der üblen Cops ans Hosenbein geschifft. Später, heißt es, habe der Tapfere, gegen den schon im vergangenen Jahr wegen tätlichen Angriffs auf Polizisten ermittelt worden sei (das ist garantiert Fake-News), den Bebrunzten auch noch mit den Worten „du Nazi!“ beleidigt.

Ich frage mich nun, seit wann es beleidigend, jemanden, der für Recht und Ordnung steht, oder auch egal was, einen Nazi zu heißen. Das ist doch heute ganz normal.

Derweil habe ich noch nichts davon gehört, dass für den wackeren Antifanten (62 und noch so oho!) schon Mahnwachen und Sternmärsche und kostenlose Antirechts-Rockkonzerte angesagt worden wären, mit Grußwort vom Buprä, wie sich das für einen anständigen demokratischen Widerstand gehörte.

Hier in Ufra gibt es außerhalb Würzburchs, Schweinderlfurts und Ascheberchs eben noch kaum eine entwickelte moderne Zivilgesellschaft.

Bisher kein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.