8 Antworten auf „Bach am Telefon?“

  1. Sauermilch

    Ich liebe Sauermilch. Die vom Bauern, roh und somit selbstgemacht.

    Auch im Leben mag ich Sauermilch. Meine Erkenntnis ist jung. Mit diesen promenchlichen Gärungen im Kopf und überall in mir, die so herrlich kribbeln und sich mehr und mehr ausbreiten und nicht mehr zu ignorieren sind – da gibt es Fragen ohne Ende.

    Grobe, feine, wohlwollende, unverständliche, laute, fiese, gemeine, wiederkehrende und vor allem ständig unbeantwortete:

    Was ist ein Mannstrottel oder was ist eine Zicke (ich darf!), oder was ist bitte ein „verschätzt“? Ein wildes Tier, das jeden in den linken großen Zeh beißt? Oder was ist ein okkulter Lümmel und eine Nichtunterwerfung? Oder ein Reh mit dem Namen Püppi und eine hohle Hand mit einem eingebildeten Leckerli?

    Was hat der Lümmel mit dem Leckerli zu tun und wie kommt die Püppi wieder aus der hohlen Hand? Und wie um alles in der Welt geht immer im Endspurt das verrückte Rad ab? Was hat der Tag des Türknallens mit dem Tempo des Rades zu tun, das immer dann abgeht, wenn es am dringendsten gebraucht wird und das der Datenschutz nicht erfassen kann?

    Der Datenschutz, das ist der Hebel an der Verpackung der Milch, die es im Geschäft gibt, weiß ja jedes Kind. Warum in aller Welt soll der so wichtig sein? Ständig wird gerufen nach diesem ollen Datenschutz! Ist ja nur ein oller Hebel. Geht’s mal nicht um Geld, dann geht es um den Datenschutz. Na ja, wo die Mannstrotteln sind und die Zicken, die haben eben noch nicht geschnallt, wo die Prioritäten sind.

    Datenschutz kann doch dem Geld nicht den Bach reichen, oder? Bei Geld kommt der Haß. So weit hat es der Datenschutz nie und nimmer geschafft. Doch frag einen Philosophen. Die behaupten bis heute, daß sie nicht wissen, ob Liebe oder Haß die bessere Emotion ist. Philosophen eben. Denen fehlt die Nachweispflicht. Können keine einzige Behauptung beweisen. Aber das ist an der Uni generell so. Alles Theorie. Vor allem die „relative Theorie“ und die uralt- auf immer neu getrimmte „Knall-Theorie“ .

    Keine Ahnung, wovon die auf der Uni eine Ahnung haben. Beweisen müssen die gar nichts. Sie erzählen diese ganzen Theorien so, als wären die echt! Dann gibt es darauf auch noch Noten. Zeugnisse, Bach-elorien und so Zeug, und Hüte. Doktorhüte. Na, wenigstens haben sie dann etwas zum Putzen. Hops, der ist geklaut!

    Also, wer kann mir jetzt bitte ganz genau sagen, was die Unterwerfung des Mannstrottels ist, der aus der hohlen Hand der Püppi ein Goldstück frißt?

    Ich meine, das Rad ab, das jetzt frei in der Gegend rumfährt, wer fängt das jetzt wieder ein, der Lümmel, der die Sauermilch verschüttet hat, oder die Frau, die so geliebt wird, daß ihr der Mann die Milch heimbringt? Bevor sie sauer wird. Die Milch.

    Die Nichtunterwerfung ist eigentlich an allem Schuld, weil sie sich das Leckerli nur eingebildet hat und deshalb das Rad in die Sackgasse raste. Oder?

    Da war doch noch ein Paragraph? Was hat der denn mit der ganzen Sache zu tun? Der soll sich überhaupt mal hier ganz raushalten. Weil sonst beißt der „verschätzt“ dem gehörig in den A.. llerwertesten. Dann geht der Tanz mit der Püppi in der hohlen Hand des Datenschutzes wieder von vorne los!

    Wann war noch gleich der Tag des Türknallens? Da muß ich als Nächstes hin, weil die testen eben aus, wer es am schnellsten schafft, die Tür ins Schloß zu werfen, daß es kracht. Die brauchten schon ein paar neue Türen. Tore. Ach was, ich mache Kaffeepause. Wen interessiert denn schon mein Geschreibe vom Bach im Telefon und dem Allerlangweiligsten okkulten „verschätzten“ Endbetrag? Im Datenschutz.

  2. Nein, wartet.

    Schuld ist die eingebildete hohle Hand in der die Kekse der Sekretärin liegen, weil sie Kaffeepause macht und derweil die Unterwerfung im Bach ertrinkt. Der Datenschutz nämlich war der Unterwerfung auf den Pelz gerückt, um die Flöhe herauszupulen. Davon kriegte die Püppi einen Lachkrampf weil der Bach in allen Farben blubberte und der Lümmel seine Popel verschluckte und der Paragraph auf die Leitung fiel.

    Das Leckerli zog Leine und verfing sich in der Speiche des Rades, das noch immer wie wild ab war und sie gründeten eine WG. Das okkulte Verständnis von geistig wurde an die Winsler freigegeben.

    Das Mysteriöse wurde peinlich in die Unnahbarkeit getrieben und gelesen.

    Die Flüche in der Stube erstarrten zu Gebärden und sind den konkreten Systemlingen ebenbürtig. Das ist Schule.

    Finito

  3. @ Gigi
    Staune immer noch, wie weit die Schüsse das Tor verfehlten.
    Fragen wären die königliche Alternative zur Mutmassung – ein Wundermittel.
    Eine richtige Frau [= edel, intuitiv] merkt nach mindestens drei B-a-n-d-W-u-r-m-S-ä-t-z-e-n, ob sie vom männlichen Gegenüber erfasst wird oder auf dem Weg ist, erfasst zu werden.
    Ist dies der Fall, lehnt sie sich freundschaftlich an seine starke Schulter.
    Wenn nicht, sucht sie die grosse weite Welt, wie der daneben gekickte Fussball…

    >>> f stand für female, richtig

    @ Besucherin, Gigi, makieken, Magnus
    Sollten wir uns aus den Augen verlieren, lasst es euch gut gehen!
    Seid herzlich von mir gegrüsst

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