USA und Anderwo

In den schönen USA fressen inzwischen Linksradikale nicht ganz so Linksradikale übers Netz zum Frühstück. „Progressives“ haben teils schon mehr begründete Angst vor ihrer militanten Jugend, denn dass sie Konservative schreckten. Die Hatz im Netz ist phänomenal. Jede Verleumdung oder jedes echte Zitat kann über Nacht zu viralem Gift werden. Nur die drei Heiligen Weißen (!) Kühe Hillary Clinton, Nancy Pelosi und Pocahontas Warren scheinen noch abgeschirmt.

Sowieso, Weib ist zwar klar besser als Mann, aber setzt sich Weiß doch immer verdächtig. Und wenn die Tante auch noch nicht in der South Bronx aufwuchs und überdies eine anständige Schule und Universität besuchte, dann steht sie gar nicht mehr so sehr über einem armen oder auch nicht so armen weißen Mann, sehr schnell, ob all ihrer Privilegien, unter einem Latein- oder Afroamerikaner. Weiß ist schuld, das wäscht sich auch frau nicht so leicht ab.

Man ist ja, wenn die Informationen stimmen, schon hergegangen, eben nicht hergegangen, auf einen Weibermarsch im sonnigen Kalifornien, Heureka hieß das Nest, erinnere ich‘s recht, hat die Sause abgesagt, weil viel zu viele weiße Weiber kommen wollten und viel zu wenige vom Rest. Das sei nicht repräsentativ, so weiß könne keine echte Protestbewegung daherkommen, so oder ähnlich hieß es zur logischen Begründung.

Derweil wird an den Unis gegen Weiße und noch mehr gegen Ostasiaten diskriminiert, dass die Schwarte kracht. Ich weiß nicht, wie man die Juden da durchrechnet, ob die den Weißenmalus bekommen. „Affirmative Action“ heißt diese offen rassistische Scheiße, die in den schönen USA so gerne und stolz gelebt wird. Wer frech genug, der hängt ein Vierundsechzigstel oder Zweiunddreißigstel Indianer oder Schwarzafrikaner raus, und schon ist er bei halber Leistung an der besten Uni. Macht man so. Keine wilde Erfindung vom MWG an einem Vollmondsonntagabend.

Derweil gibt es Seiten und Twitterbotschaften und Unterhaltungsgedöns masse, wo „Nigger“ gesagt werden nicht nur darf, sondern dauernd muss, es gehört unbedingt dazu, während andere, die das nur zitieren, leichthin ihren Job verlieren. Oder ihre Plattform. Oder die Bankverbindung. Stimmt auch. Es sei denn, auch ein Joe Rogan hätte sich das beste Beispiel dazu nur erfunden, und Sargon of Akkad wäre doch nur eine etwas germanophobe Fatamorgana.

Man darf auch, in den schönen USA, von Behinderten nicht mehr sagen, dass sie behindert seien. Das ist jetzt nicht das „N-Word“ sondern das „R-Word“, für „retarded“, retardiert, was vom Grunde her verspätet bedeutet.

In Kanada geht es teils noch schlimmer zu. Man soll an Unis die Leute mit siebzig (!!!) verschiedenen Personalpronomina ihrer Wahl anreden, wegen der Nichtdiskri und so, sonst fliegt man als übler Sexist raus. Außer man ist so frech und bekannt wie ein Jordan Peterson, der sich diesem Irrsinn verweigert.

Ich denke trotzdem, dass Schweden und Deutschland als Tollhäuser ganz gut mit den schönen USA und der Seelsorge Kanadas mithalten können.

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