Schach und freie Frauen

Vielleicht gibt es im Schach immer noch kein absurdes Femotheater, weil der Sport so viel mit Geist und Verlierenkönnen zu tun hat.

Es macht rein gar nichts, dass erst zwei Frauen in der Schachgeschichte ein wenig in die Nähe der Männerspitze aufschließen konnten. Frauen bringen als hochangesehene Kommentatorinnen Lustiges und Sehens- und Hörenswertes, auch wenn sie keine Super-Großmeister sind. Daneben sitzt vielleicht einer, aber es gibt keinen Ärger mit irgend mangelnder Achtung. Männer und Frauen können sich gegenseitig schätzen. O Wunder! Es geht doch!

Diese Frauen sind auch gar nicht ein Gran sauer auf all die Männer, die besser spielen können. Solch Blödsinn findet sich nicht in deren Hirn und Selbstverständnis. Sie freuen sich am Spiel und deren Spiel. Sie lieben das Spiel und verlieben sich bestimmt in keinen, nur weil er es gut spielt. Da sind freie Frauen dabei. Die brauchen das nicht.

Fröhliche Frauen, die neben ein wenig Schach auch noch ausgezeichnet Englisch können, dazu ihre Muttersprache und vermutlich noch mehr. Intelligent, lustig, schlagfertig, auch einmal etwas kokett, aber nie nuttig, alles unter echter selbstbestimmter weiblicher Wahl. Keine schrägen Komplexe, nix mit Unterdrückerscheiße. Kranke Feminnen sollten sich mal etwas Schach lernen und diese wirklichen Damen dazu anschauen.

Ist nun ja fast doch noch eine kleine Tirade geworden. Und vermutlich werden alle übelgelaunten Trippeltrinen dies als ein besonders fieses Stück von mir ansehen. Na denn. Vielleicht lernen die ja daran was bezüglich männlicher Hinterlist.

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